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Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.1. Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
1682-1686
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Klärung von Jurisdiktions- und Religionsdifferenzen bzw. der Ausübung des Religionsrechts; Einschaltung einer kaiserlichen und Reichskommission im Sukzessionsstreit zwischen Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen und Wilhelm Moritz Fürst zu Nassau-Siegen wegen Abtretung aller zu den Siegenschen Linien gehörender Länder oder der Hälfte des erledigten Stammteils des reformierten Fürsten Moritz; Einsetzung einer Sequestrationskommission; Ernennung des Subdelegierten von Hessen-Darmstadt durch Elisabetha Dorothea Landgräfin zu Hessen (26.07.1682); Regelung der Örtlichkeit zur Durchführung von Kindertaufen, Eheeinsegnungen und Leichenpredigten (1683-1688); Verzeichnis der juristischen und religiösen Eingriffe des Fürsten Wilhelm Moritz zu Nassau-Siegen in die Gerechtsame des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen (1686); Protokoll mit Protestation und Reprotestation über den auf dem Rathaus zu Siegen erfolgten Huldigungsakt (22.06./02.07.1686); Differenzen zwischen den katholischen und reformierten Fürstenhäusern zu Nassau-Siegen wegen der Huldigung (1686-1687); Auszug aus dem Mediationshauptrezess im Siegenschen Religionsstreitvergleich (31.08.1686); Table genealogique de la maison des seigneur de S. Alban & du Puget-de Theoniers, dite des Balbs, Branche des Anciens Comtes de Provence (Druck, 1686); Verzeichnis der Kontraventionen des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen gegenüber dem Fürsten Wilhelm Moritz zu Nassau Siegen (1686). Korrespondenten u.a.: Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Kurfürst Anselm Franz von Ingelheim (Mainz), Friedrich Casimir Graf zu Hanau, Franz Martin Menshengen, Kanzler Johann Heeser (Siegen), Inspekteur Caspar Eberhardt (Siegen), Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, Johann Adolph Freiherr von Fürstenberg (Adolfsburg), Erzbischof Maximilian Gandolf von Kuenburg (Salzburg), Kaiser Leopold I., Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Landschreiber und Notar Hermann Freudenberg (Siegen), Bischof Hermann Werner von Wolff-Metternich zu Gracht (Paderborn), Kurfürst Maximilian Heinrich von Bayern (Köln), Albertine Agnes Prinzessin zu Oranien-Nassau, Wilhelm Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Johann Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein, Notar Gerhard Stahll von der Heyde (Siegen).
433 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.