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Verhandlungen wegen der erzstiftischen Landes-, Kapitel- und
Klosterschulden Vol. I
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 13 Landesschulden des Erzstifts Bremen, auch Gläubiger des Verdener Domkapitels
1684-1695
Enthält: - Anmerkungen zu den Landschulden-Akten; Schreiben der Regierung an das Tribunal vom 15. Januar 1684 wegen Verhandlungen mit den bremischen Landständen über die Landschulden; Ediktalzitation an die Gläubiger vom 15. Februar 1684 zur Liquidation ihrer Forderungen (Entwurf und Druck); Schreiben der Regierung vom 23. Februar 1684 an die Städte Bremen, Hamburg und Lüneburg wegen Aushängung der Ediktalzitation; Antwortschreiben der Stadt Bremen vom 10. März 1684, auch Schreiben der Stadt vom 4. April wegen Abordnung ihres Ratsherrn Dr. Hermann Dwerhagen nach Stade; Protokolle über die Verhandlungen mit Ständedeputierten und Dwerhagen vom 8.-10. und 15. April; Erklärung der bremischen Stände auf die Proposition und Forderungen der Stadt Bremen vom 12. April 1684 - zweite Ediktalzitation der Regierung an die Gläubiger vom 12. April 1684 zur Liquidation wegen der Landschulden (Druckschrift); Schreiben der Regierung an die Städte Bremen, Hamburg und Lüneburg, die Herzöge in Celle und Hannover und die Regierung in Minden vom 16. April 1684 wegen Aushängung der zweiten Ediktalzitation, mit Antwortschreiben der Stadt Bremen vom 28. April und 9. Juli, der Regierung in Hannover vom 22. Mai, der Stadt Lüneburg vom 31. Juli und der Regierung in Celle vom 5. August 1684 (mit Anlagen: Attestate und Berichte über die Aushängung der Zitation) - Anzeige der Forderungen des Bürgermeisters Heinrich Strüver zu Buxtehude an die Klöster Harsefeld und Osterholz durch dessen Witwe vom 14. April (mit Anlagen: Obligation des Konvents zu Harsefeld an Strüver von 1638, Cession einer Obligation von Joachim Wandt an Strüver von 1627 hinsichtlich des Klosters Osterholz, Schreiben des Osterholzer Konvents an den Bremer Baumeister Andreas von Mandelsloh von 1648); Anzeige der Forderungen des erzbischöflichen Kanzlers Dr. Christian Coch an das Stader Marienkloster durch dessen Erben vom 11. Juni 1684 (mit Anlage: Obligation des Klosterkonvents an Coch von 1624) - Schreiben der bremischen Stände vom 3. Mai 1684 wegen Hinzuziehung der Marschländer zur Abführung der Landschulden, mit beigefügtem Tribunalsbescheid vom 18. April 1684 in der Sache der bremischen Stände gegen die bremischen Marschländer wegen der Landesschulden; nachfolgende Zitation der Regierung an Heinrich zum Felde, Sekretär des Alten Landes; Protokoll über Verhandlungen mit dem bremischen Ritterschaftssyndikus Lic. Tobias Reimers vom 16. Juni 1684 dazu; Korrespondenz der Regierung mit dem Tribunal vom Juni/Juli 1684 wegen der Landschulden und Hinzuziehung der Marschländer - Verzeichnis der Land-, Kapitel- und Klosterschulden, die beim ersten Professionstermin im April und beim zweiten im Juli 1684 von den Gläubigern angegeben und verifiziert wurden; weitere Verzeichnisse zu den Gesamtschulden gemäß Professionsprotokollen (siehe hierzu Rep. 5a Nr. 2488 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7935112) und Nr. 2489 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7935234))
Enthält: - Schreiben der königlichen Kommission in Stockholm an die Regierung vom 14. Januar 1688 wegen Bezahlung der auf den Domkapiteln und Klöstern haftenden Schulden (schwed.), mit nachfolgendem Bericht des Justizkollegiums und Antwortschreiben der Regierung an die Kommission vom 2. April 1688; Schreiben der Regierung an den König vom 20. Januar 1690, mit Antwortschreiben der Kommission vom 26. Februar 1690 (schwed., mit Anlage: Schreiben der Stockholmer Kommission an die Stader Kommission zur Liquidation der Quartgelder vom 21. Juli 1688 (schwed.)) - Memorial der Kammer an die Regierung vom 6. Dezember 1692 wegen einer dritten Zitation an die Gläubiger, mit nachfolgender Ediktalzitation vom 9. Dezember (Entwurf und Druck), auch Weiterleitung an die Städte Bremen, Hamburg und Lüneburg sowie die Regierungen in Celle und Minden vom 20. Dezember 1692 wegen Aushängung; Antwortschreiben der Regierungen in Celle und Minden vom 10. bzw. 24. Januar 1693; weitere Zitation vom 7. Februar 1693; Verzeichnis der beim dritten Professionstermin im Februar 1693 angegebenen und verifizierten Schulden - Anzeige der Forderungen des Nicolaus Camper an das Erzstift durch die Erben vom 1. März 1693 (mit Anlage: Lehnbrief des Erzbischofs von 1639 wegen eines butendeichs im Kirchspiel Bützfleth gelegenen Hofes); Protokoll vom 7. April 1693 wegen der Übergabe einer Obligation des Klosters Harsefeld von 1647 durch den Gläubiger Melchior Kohlmann - Königliches Schreiben an die Regierung vom 9. Mai 1693 wegen Bezahlung der Landschulden; Protokoll vom 9. Juni 1693 über Verhandlungen mit Stände-Deputierten wegen Ausschreibung einer Summe zur Bezahlung der Landschulden, mit nachfolgendem Ausschreiben der Regierung vom 10. Juni 1693 (Entwurf und Druck); Verteilungsschlüssel für die Ausschreiben im Land vom 1. Oktober 1693; Protokolle vom August und Oktober/November 1693 wegen Prüfung der angezeigten Obligationen; Korrespondenz der Regierung mit dem Landrentmeister Johan von Manderstierna vom September/Oktober 1693 wegen Einnahme der ausgeschriebenen Gelder, mit nachfolgendem Regierungs-Ausschreiben an die Kontributionseinnehmer im Herzogtum Bremen vom 31. Oktober 1693 wegen Auszahlung der eingenommenen Summen an den Landrentmeister; Schreiben der bremischen Stände an die Regierung, mit beigefügtem Appellationsinstrument vom 6. November 1693 gegen Manderstierna wegen Einnahme der Landschulden Gesuche des Gläubigers Major Heinrich von der Pahlen für sich und namens der Miterben des Segebade Clüver vom 3. Februar, 26. Juni, 12. Juli und 24. August 1694 um vorrangige Auszahlung ihrer Schuldsumme, auch Schreiben der Kammer an die Regierung dazu vom 15. Januar 1695
Enthält: - Compulsoriales des Wismarer Tribunals an die Regierung vom 20. Februar 1694 in der Sache der bremischen Stände gegen Manderstierna wegen Einnahme der Landschulden; Berichte der Regierung dazu an das Tribunal vom 19. April und 11. Juni 1694, mit Antwortschreiben vom 26. Juni 1694; Gesuch der Marschländer vom 20. April 1694 um Ansetzung eines Liquidationstermins wegen Abführung einiger Landschulden; Memorial Manderstiernas an die Regierung vom 2. Oktober 1694 wegen erneuter Ausschreibung, mit nachfolgender Ausschreibung vom 4. Oktober 1694 (Entwurf und Druck) - Gesuche der Erben des Johann von Schönebeck vom 3. Oktober und 22. November 1694 um vorrangige Auszahlung ihrer Forderung (mit Anlage: Bescheid des Justizkollegiums in der Streitsache der Erben gegen die bremischen Stände vom 23. August 1694); Gesuch der Erben des Joachim Lose vom 19. Oktober 1694 um Zahlung ihrer Forderung - Zitation der Regierung an die bremischen Stände und Marschländer sowie an Major von der Pahlen, die Erben des Präsidenten Gördt von der Lieth und des Lucas von Spreckelsen vom 20. Oktober 1694 wegen Liquidation der Forderungen; Verhandlungsprotokolle vom 4., 7. und 10. Dezember 1694 zur Liquidation mit einzelnen Gläubigern, mit beigefügten Berechnungen zu den Aldenburgischen (Clüver'schen) und Kenkel'schen (Lieth'schen) Forderungen, auch Anmerkungen dazu sowie Gerichtsurteile und andere Dokumente; Assignation der Regierung für Major von der Pahlen und seine Miterben vom 11. Dezember 1694 wegen der liquiden Schuldforderung - Gesuch des Fleckens Lehe an die Regierung vom 5. Dezember 1694 um Befreiung von der anteiligen Landschuldzahlung, mit abschlägigem Regierungsbescheid vom 21. Dezember 1694
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1621
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1683
Dwerhagen, Hermann, Dr., Ratsherr, Bremen Strüver, Heinrich, Bürgermeister, Buxtehude Wandt, Joachim Mandelsloh, Andreas von, Baumeister, Bremen Coch, Christian, Dr., Kanzler, erzbischöflicher, Erben Felde, Heinrich zum, Sekretär, Altes Land Reimers, Tobias, Lic., Ritterschaftssyndikus, bremischer Camper, Nicolaus, Bützfleth, Erben Kohlmann, Melchior, Gläubiger Manderstierna, Johan von, Landrentmeister Pahlen, Heinrich von der, Major, Oberjägermeister Clüver, Segebade, Erben, Landschuldforderung Schönebeck, Johann von, Erben, Landschuldforderung Lose, Joachim, Erben, Landschuldforderung Lieth, Gördt von der, Ritterschaftspräsident, Erben, Landschuldforderung Spreckelsen, Lucas von, Erben, Landschuldforderung
Landes-, Kapitel- und Klosterschulden, erzstiftische Tribunal, Wismar Landstände, bremische Marschländer, bremische Gläubiger, Erzstift/Herzogtum Bremen Ediktalzitationen, Regierung Klöster, Harsefeld u. Osterholz, Obligationen Obligationen, Klöster, Harsefeld u. Osterholz Marienkloster, Stade, Obligation Obligation, Marienkloster, Stade Kommission, königliche, Stockholm Justizkollegium, Bremen-Verden Kammer, Bremen-Verden Quartgelder, Liquidationskommission Forderungen, Kenkel'sche (Lieth'sche) Forderungen, Aldenburgische (Clüver'sche)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.