Jutta, die Witwe des Würzburger Bürgers Wolf Ziechlin, verkauft mit Zustimmung ihrer Kinder Margarete, Konrad und Wölflein an den Pfarrer zu Bergtheim (Bertheim) Heinrich von Meiningen sowie an Elisabeth von Donauwörth (Werde) und Hedwig von Rothenburg ihren Hof Queinfeld (Quinuelt) in der Schmiedegasse zu Würzburg zwischen dem Weinschröter [von] Bronnbach (Brunnebach) und dem Haus der Elisabeth von Donauwörth. Der Hof ist der Kellerei des Klosters St. Stephan zinspflichtig. Daher hat der Cellerar des Klosters Ludwig Lumpertasche seine Zustimmung zu dem Verkauf gegeben und den Käufern den Hof gegen den erwähnte jährlichen Zins zu Erbrecht verliehen. Die Käufer haben der Verkäuferin für den Hof 30,5 Pfund Heller bezahlt. Sie hat ihnen daher den Hof mit Mund, Hand und Halm aufgegeben und die Gewährleistung für den Verkauf und dafür, dass ihre derzeit noch minderjährigen Kinder Katharina, Konrad, Albrecht, Elisabeth und Anna den Verkauf nach Erlangung der Volljährigkeit anerkennen werden, übernommen. Dafür stellt sie den Käufern die Würzburger Bürger Konrad Ziechlin, ihren Schwager, Heinrich von der Bergerhof und Johannes Burcklin als Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Würzburg. Auf Bitte aller beteiligten Parteien siegelt der Offizial der Würzburger Kurie. Der wart geben 1342 an dem samztage noch sant Michels tage des erczengels. Zeugen: Der Offizial des [Würzburger Archidiakons Heinrich] von Reinstein Berthold, der Würzburger Bürger Wolf Rose, Konrad Heilmann [von Weikersheim] und andere. Aussteller: Jutta Ziechlin. Empfänger: Heinrich von Meiningen, Elisabeth von Donauwörth und Hedwig von Rothenburg

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Staatsarchiv Würzburg
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