Kaspar Eberlin von Holzheim ("Holtzhain") [Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Pfleger Eitelhans Besserer von Schnürpflingen ("Schnirpfflingen") [Alb-Donau-Kreis] und Bartholomäus Kobolt sowie der Hofmeister Thomas Leipheimer des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] einen Hof des Spitals in Steinheim ("Stainhain") [Stadt Neu-Ulm], den zuvor Simon Veyhel bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit verliehen haben. Er verpflichtet sich, den Hof in gutem Kulturzustand zu halten, nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen und dem Spital davon jährlich 11 Imi Roggen, 11 Imi und 4 Viertel Hafer und 4 Imi Gerste Ulmer Maß, 6 Pfund Heller Heugeld, 1 Muth Öl, 7,5 Hühner, 3,5 Fastnachtshühner und 100 Eier nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach seinem Tod fällt der Hof wieder an das Spital zurück.