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Papst Alexander [VI.] bekundet dem Konvent von Hersfeld, dass er
die Wahl und Einsetzung des Volpert [Riedesel von Bellersheim] als Abt
von Hersfe...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1491-1500
1494 Januar 8
Ausfertigung, Pergament, mit Hanfschnur angehängte Bleibulle
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Rome apud Sanctumpetrum anno incarnationis Dominice millesimoquadringentesimotertio sexto Idus Ianuarii pontificatus nostri anno secundo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Alexander [VI.] bekundet dem Konvent von Hersfeld, dass er die Wahl und Einsetzung des Volpert [Riedesel von Bellersheim] als Abt von Hersfeld bestätigt. Alexander fordert den Konvent auf, gegenüber Volpert gehorsam und ehrerbietig zu sein und seinen Anweisungen zu folgen. Vom Abt gegen seine Widersacher (in rebelles) verhängte Kirchenstrafen werden bestätigt, so lange bis Satisfaktion geleistet wird. Ausstellungsort: Rom, St. Peter. Hodie electionem. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Vorderseite mit heruntergeklappter Plica, Rückseite; Bleibulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Rechts auf der Plica: (Ioannes Lilius).
Rechts oben auf der Plica: (Alobrugio).
Unter der Plica links außen: (Ianarius).
Unter der Plica links: (XV A. de Vallo, Ioannes de Salves, L. Maius M. Bonntt).
Unter der Plica in der Mitte: (Ioannes [?] D [?] A. de Petra).
Auf der Rückseite Registraturvermerk des (Baptista Bagarothus).
Auf der Rückseite unter der Hanfschnur, auf dem Kopf: (L. de Firmo).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.