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Papst Gregor [IX.] befiehlt dem Dekan, dem Kantor und dem
Kanoniker Konrad von Marmelstein (C. de Marmore) von St. Johann (in
monte) in Würzburg [...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1051-1250
1231 März 17
Ausfertigung, Pergament, Bulle an Hanfschnur (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Reatensis XVI Kalendas Aprilis pontificatus nostri anno quinto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Gregor [IX.] befiehlt dem Dekan, dem Kantor und dem Kanoniker Konrad von Marmelstein (C. de Marmore) von St. Johann (in monte) in Würzburg [Stift Haug], in der Streitsache zwischen dem Kloster Fulda und dem Grafen von Ziegenhain, dessen Bruder und anderen aus den Diözesen Mainz und Würzburg eine Untersuchung vorzunehmen. Die Appellation wird ausgeschlossen. Die Anwendung von Exkommunikation und Interdikt sind gegenüber den Zeugen erlaubt, auf den Grafen dürfen sie nur nach besonderem Mandat angewandt werden. Ausstellungsort: Rieti. Ex parte. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vgl. zu Konrad von Marmelstein Bünz, Stift Haug, S. 683 [der Beleg von 1231 fehlt dort].
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.