Der Priester Johann Stöcklin, Kaplan in Ulm, schenkt dem Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] und seinen Pflegern Walter Ehinger genannt Österreicher und Konrad Lins sowie dem Hofmeister des Spitals Andreas Ützel die folgenden Jahrzinsen: - 1 Pfund Heller Ulmer Stadtwährung und 2 Weihnachtshühner gefallen von 4 Tagwerk Wiesen hinter dem Spielberg in der Gemarkung Pfuhl [Stadt Neu-Ulm], die derzeit die Witwe des Peter Beringer des Jungen innehat. Dieser Zins wurde am 4. Juli ("an sannt V/o/lrichs tag") 1408 von Johann Baumann von Pfuhl und seiner Ehefrau Angelika ("Engel") verkauft. - 4 Schilling und 4 Heller gefallen von Haus und Hofstatt des Georg Breunlin in Ulm im Gassersgässlein [die inzwischen verschwundene Krapfengasse bzw. ein Teil der heutigen Mühlengasse], die derzeit Melchior Dorelin besitzt. Der Zins wurde laut eines von Ulrich Rude, Kaplan an der Heiligkreuzkapelle in Ulm [abgegangen, Bereich Weinhof], ausgestellten Zinsbriefs am 22. Juli ("sambstag nach sannt Margrethen tag") 1447 verkauft.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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