Hans Roßnagell zu Stainhaim [Steinheim am Albuch, Kr. Heidenheim], wegen groben Unfugs (er hatte einen armen Bader aus Gundelfingen [Kr. Dillingen] auf offener Straße verwundet), zur Nachtzeit begangenem Hausfriedensbruchs und versuchten Totschlags (er war in das Haus eines Bürgers zu Steinheim eingedrungen, um den schlafenden Hausvater im Zorn zu erstechen und hatte diesen verwundet) sowie Händeln mit Petter Nägellin, B. zu Heidenheim, Urban Beringer, Forstknecht zu Oberkochen [Kr. Aalen], Michel Heuglin von Heidenheim, Antoni Weiß von Steinheim und mit seinen eigenen Brüdern zu Heidenheim gef., wird nach Fürbitten in Ansehung seiner Jugend und des Umstandes, dass er zum ersten Male im Gefängnis gesessen, aus diesem entlassen, verspricht, künftig keine Feuerbüchse mehr zu haben oder zu tragen (doch soll er seine Zielbüchse behalten dürfen), Herzog Christoph 40 fl Strafgeld zu bezahlen, seine Atzung und sonstige Kosten selbst zu tragen, sich künftig derartiger übler Handlungen gänzlich zu enthalten, stellt für getreues Befolgen dieser Verschreibung 27 Bürgen und schwört U.- Bü. mit 200 fl: Die achtbaren, fürnehmen und ehrbaren Michael Dawer, Faktor, Ulrich und Rudolff Klettenmair, Hans Schmid und Petter Jelin, alle von Heidenheim, Veit und Hans Roßnagel, Hans Hutzler, Jörg Mörtz, Melchior Rottel, Christa Schmid, Hans Humel, Jörg Burcholt, Veit Dachs, Lienhart Kauffman, Hans Kurtz, Jacob Stark, Wolff Zallinger, Vorstknecht, alle zu Steinheim, Enderlin Bader von Braunenweiler [Kr. Saulgau], Ber Pharion, Klaus Meyr, Martin Miller von Sunthaim [Sontheim, Kr. Heidenheim], Eberlin Eberhard von Küpfendorf [Gde. Steinheim, Kr. Heidenheim], Veit Koch von Bartholome [Bartholomä, Kr. Schwäbisch Gmünd], Jörg Pfundtstein zu Hetzlwang [Hesselschwang, Gde. Bartholomä, Kr. Schwäbisch Gmünd], Hans Zwybl sowie Jacob Ryssenschmid von Ytzelberg [Itzelberg, Kr. Heidenheim]

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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