Sebastian Lieber, Richter, Ratsherr und Bürger zu Ulm, bekennt: Er hat an die Pfarrkirchenbaupflege in Ulm einen jährlichen Zins in Höhe von 6 Gulden zu entrichten. Dieser Zins gefällt von seinem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm im Predigergässlein [heute Grünhofgasse] zwischen den Häusern des Georg Besserer, das er an Heinrich Schilbock verkauft hat. Zur Ablösung dieses Zinses hat er den Pfarrkirchenbaupflegern Daniel Schad, Wilhelm Krafft und Johann Gregg Bargeld sowie einen anderen Zins in Höhe von 5 Gulden übergeben. Dieser gefällt laut eines Zinsbriefs vom 3. Juni ("vff zinßtag nach dem haylligen Pfingstag") 1544 von Haus und Hofstatt des Johann Spießschmied in Ulm im Vettergässlein [heute Kohl- und Rabengasse] zwischen den Häusern des Wolf Mittner und der Witwe des Johann Geyer.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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