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Gewässersachen
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Enthält: Ölmühle des Sebastian Wielath von Zußdorf; Schleif-, Balier- und Ölmühle des Kaufmanns Joh. Samuel Kutter zu Ravensburg; Gesuch der Gemeinden Erbisreute und Unterankenreute um Zurückführung des Altweiher-Wuhrs auf die alte Höhe; Stampfwerk des Pappdeckelfabrikanten Josef Singer von Altdorf; Ölstampf- und Brechmühle des Bauern Jakob Bodenmüller in Oberspringen; Wasserleitung des Franz Josef Schuler in Baindt; Hammerschmiede des Schmieds Andreas Zerlaut zu Ottershofen in Obersulgen; Ölmühle des Bauern Andreas Frei zu Schlotten; Gerstenrollmühle des Sebastian Wucher von Tal; Leimsiederei des Johannes Konrad zu Baienfurt (früher: Benedikt Ruf) (mit Riß des Aachflusses nebst daran liegenden Häusern in Baienfurt, 1891 von Geometer Lanz in Altdorf); Öl-, Säg- und Mahlmühle des Josef Harrer bzw. dessen Witwe von Schornreute (Situationsplan und Skizze des Wasserrads, 1826, sowie Konstruktion der Säge und Hanfreibe; Plan mit Situation, Aufriß und Grundriß, um 1831); Papiermühle des Josef Michel zu Altdorf (nachmals: E.F. Kausler); Pumpwerk des Schultheißen Fricker und Genossen in Unterankenreute; Entrichtung eines Bachzinses wegen der neu errichteten Getreidemühle des Papierfabrikanten Max Stapf von Schornreute; Wasserwerk des Müllers Anton Hummel in Schornreute; Wassertriebwerk des Gutsbesitzers Rudolf Sigel in Großtobel
1 Bü.
Archivale
Vorakten: Oberregierung, 1810-1811; Sektion der Kommunverwaltung, 1815, Sektion der inneren Administrtion, 1817
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.