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Kopfschatz von 1691, auch Ermäßigungs- und
Erlassgesuche
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Enthält: - Reglement der Regierung zur Beschreibung des Kopfschatzes vom 8. August 1691, mit Einteilung der Klassen (Entwürfe und Druckschrift); Verzeichnis der Kommissare in den einzelnen Distrikten (Druckschrift); Verzeichnisse der in den einzelnen Distrikten angesetzten Personen aus den ersten vier Klassen - Gesuche bzw. Memoriale einzelner Kommissare zur Kopfschatz-Beschreibung vom August 1691 bis Januar 1692, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden: Claus Hermann Baltzer von der Lieth um Befreiung von der Kommissionsarbeit in der Börde Beverstedt und im Flecken Lehe; Oberjägermeister Hinrich von der Pahlen im Land Wursten sowie der Kommissare in Kehdingen, Freiburgischer Teil, um Aufschub der Kommissionstätigkeit; Monita der Kommissare im Amt Bederkesa, auch deren Gesuch um Resolution wegen Einteilung der dortigen Holzvögte; Kommissare im Land Kehdingen um Resolution wegen Einteilung der Frauen und Kinder der Tagelöhner; Amtmann Niclas Froboes wegen Beitreibung des Kopfschatzes in Verden; Amtmann Johann Ernst Rist in Bremervörde wegen Hinzuziehung des Claus Hermann Baltzer von der Lieth zur Beschreibung in der Börde Beverstedt; Vogt Michael Biehl in der Börde Mulsum wegen Ersetzung des erkrankten Kommissars Assessor Adolf Friedrich von Düring durch Christian Victor Schulte zu Daudieck; Gerichtsverwalter Lic. Arnold Wicht in Lehe wegen verweigerter Beiwohnung des Claus Hermann Baltzer von der Lieth an der Kommissionsarbeit ebenda; Vogt Dietrich Hinrich Hoddersen Balling im Land Wursten wegen Verzögerung der Kommission durch Major von der Pahlen; Bürgermeister und Rat der Stadt Verden wegen Taxierung der dortigen Tagelöhner; Amtmann Johan Dargeman in Harsefeld wegen Ersetzung des erkrankten Kommissars von Düring durch Christian Victor Schulte zu Daudieck; Kommissare im Amt Neuhaus wegen noch nicht eingesandter Kopfschatzbeschreibung; Kontributionseinnehmer Hinrich Meyer in Assel und Drochtersen wegen der ausstehenden Kopfsteuer der Pastoren mit ihrem Gesinde ebenda - Gesuche nachfolgender Personen um Ermäßigung bzw. Erlass der Kopfsteuer vom August 1691 bis März 1693, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden: Registrator Heinrich Büneker für seine Tochter, die Witwe des Kapitäns von Engelhardt; Witwe Gerdrut Ilse Dieterichs im Amt Himmelpforten; Einwohner in Warstade und Hemm; Präpositus und sämtliche Pastoren des Altländischen Kirchendistrikts; Präpositus, Pastoren und deren Witwen, auch Organisten, Küster und Schulbediente in den Kirchenkreisen Hechthausen und Neuhaus; Jürgen von Sandbeck; Brüder Christian Ulrich und Gerd Dietrich Schütz von Moderzitzky in Achim; Superintendent und Pastoren am Bremer Dom, auch sämtliche im bremischen Kirchenkreis; Superintendent, Pastoren, deren Witwen und andere Kirchendiener in Verden; Pastor Jacob Chenitius in Horst; Pastor Christian Rauschke in Bederkesa;
Enthält: Organist Hans Christoph Cölling in Bederkesa; Christina Maria von Königsmarck, Witwe des Obersts Dietrich von Düring; Einhäuslinge in Erskeinschwinge; Beate Elisabeth von Meyher, geb. von Gerstenberg, in Verden; Kriegsfiskal Nicolaus Crüger; Anna Armgard von Eminga, Witwe des Leutnants Neuhöfel, in Verden; Witwe Hibbel Krahmer in Ottersberg; kurbrandenburgischer Agent Heinrich Lampe in der Stadt Bremen; Amtmann Erich Prytz-Claßon in Rotenburg; Pastor Bernhard Oelreich in Imsum; Präpositus, Pastoren, Kirchen- und Schuldiener des Kirchenkreises Land Wursten; Einwohner des Gerichts Achim wegen Zahlungsaufschubs; sämtliche Prediger der Stadt Buxtehude; Pastor Johann Klunge in Neuenkirchen/Altes Land; Johann Jacob Behr, gewesener Zollverwalter in Langwedel; Tönnies Hellwege, Johann Holthusen und Jürgen Brache (Bracke), himmelpfortische Amtsmeier in Burweg; Richter Hans Christoph Weber in Cadenberge; Obervogt und gesamte Vögte im Land Wursten; Lic. Arnold Wicht, Gerichtsverwalter in Lehe; Einwohner der Dorfschaft Nesse; Einwohner des Kirchspiels Imsum; Heinrich Meyer, Senior und Pastor in Scheeßel; sämtliche Gesellen in der Buchdruckerei des Caspar Holwein in Stade; Pastor Lüder Westing in Wremen; Einwohner der freien Dämme Meyenburg und Schwanewede; Vollmachten und Einwohner der Börde Scharmbeck; Pastor Mag. Johann Helferich (Helvicus) Willemer in Achim; Pastor Emeritus Martin Jeskius und Adjunkt Johann Gottfried Parpard(us) in Otterstedt; Pastor Justus Eberhard Wolff in Ahausen; Ehefrau des Oberstleutnants Johann von der Mehden zu Hörne (Brocklosenborstel); Kinder des verstorbenen Pastors Mag. Johann Pilgrim in Buxtehude; Kollegen der königlichen Schule in Verden; Magnus Mumme, gewesener Pastor in Oederquart; Witwe des Mag. Caspar Freytag, Prediger an der Kirche St. Wilhadi in Stade; Vorsteher und Vollmachten des Landes Wursten; Pastor Friedrich Nissen in Bremervörde (mit Anlage); Pastor Augustin Holstein in Arbergen; Pastor Johann Adolf Otto (Otho) in Grünendeich
Enthält: - Regierungsmandate an die säumigen Kommissare vom 1. Dezember 1691 wegen Einschickung der Kopfschatzbeschreibungen, auch Verzeichnis über bis Ende 1691 eingeschickte bzw. noch fehlende Rollen - Anzeige des Proviantmeisters Matthias Ketelson vom 3. März 1692 wegen verweigerter Kopfschatzzahlung durch die Geistlichen; nachfolgendes gedrucktes Regierungspatent vom 4. März 1692 wegen sofortiger Abtragung der Gelder durch die Geistlichen an jedem Ort; Gesuch der Mitglieder des geistlichen Ministeriums in Stade vom 12. April 1692 um Aufhebung der Exekution zur Eintreibung des Kopfschatzes bis zur königlichen Entscheidung in der Sache; königliches Schreiben an die Regierung vom 6. Juli 1692 wegen Befreiung der Mitglieder des Ministeriums vom Kopfschatz, mit beigefügtem Gesuch der Stader Pastoren an den König vom 21. Mai 1692; nachfolgender Regierungsbescheid; Protokoll und Beschluss vom 9. August 1692; Gesuch der sämtlichen Glieder des ganzen Ministeriums, sowie der Kirchen- und Schulbedienten der Herzogtümer Bremen und Verden vom 11. August 1692 um Befreiung von der Kopfsteuer bis zur königlichen Entscheidung; weiteres Befreiungsgesuch der Stader Pastoren vom 30. August 1692; Gesuch von Superintendent, Predigern und deren Witwen sowie Kirchendienern in Verden vom 9. November 1692 um Befreiung von der Kopfsteuer - Kommissionserteilung der Regierung vom 8. August 1691 zur Kopfschatzbeschreibung in der Stadt Bremen; Bericht der Kommissare vom 17. September 1691 (mit Anlagen: Beschreibung der Personen nach Klassen, Zettel mit Gesuch der in Bremen wohnenden Witwe Catrin Hedwig von Issendorf um Ansetzung in Hastedt)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1702
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1702
Kopfschatz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.