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Briefe des Hermann von Rampacher aus Berlin (Abordnung nach Berlin zum Kennenlernen des preußischen Heerwesens) an seine Frau Anna in Hohenasperg
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/39 Unterlagen der Familie Rampacher
Unterlagen der Familie Rampacher >> 2. (Karl August) Hermann von Rampacher (1817-1871) und seine Familie >> 2.1. Hermann von Rampacher >> 2.1.1. Briefe von Hermann von Rampacher an seine Frau Anna, 1863-1869
28. März 1868-12. Juni 1868
Enthält u.a.: 28.03. Ankunft der 28 Offiziere in Berlin, Fahrt dorthin, 29.03. Details der Hinfahrt, dienstliche Meldungen bei verschiedenen Generalen und Behörden, darunter auch bei Prinz August von Württemberg, erste Eindrücke von der Stadt Berlin, 31.03. Empfang beim König von Preußen und dabei u.a. Treffen mit Reichskanzler Bismarck und Bekanntschaft mit dem Herzog von Ujest, Hugo II. zu Hohenlohe-Oehringen, Verpflegung der Offiziere, 3.04. Unterkunft in Berlin mit Skizze von der Wohnung, Qualität des Essens, geplanter Opernbesuch, 7.04. Tagesablauf in Berlin, Exerzieren vor dem preußischen König in Potsdam, 8.04. Alltag in Berlin, Theaterbesuche, 10.04. Besuch einer Messe in der Domkirche, Besuch des Museums in Berlin, 14.04. gesellschaftliche Kontakte, 12.und 13.04. personelle Veränderungen im württembergischen Militär und mögliche Folgen für Rampacher, Besuch der Messe in der Domkirche, Opernbesuch, Besuch bei Frau Generalsuperintendant Hoffmann, geb. Gräfin Görlitz, 15.04. Bekanntschaft mit Generalsuperintendent Hofprediger Wilhelm Hoffmann, 21.04. Musterung des Kaiser Alexander Grenadierregiments durch den König von Preußen, Bundesfestung Ulm, mögliche militärische Ausbildung für Rampachers Sohn Hermann, 24.04. Besuch in Potsdam, Besuch bei Major von Freiberg, Besuch der Oper (Sängerin Pauline Lucca), 28.04. Exerzieren des Bataillons von Rampacher, Eröffnung des Zollparlaments durch den König, 2.05. Behandlung der württembergischen Wahlen im Zollparlament, Besuch der Berliner Synagoge, Gala bei Prinz August von Württemberg, 3.05. Empfang beim König von Preußen in Potsdam, 6.05. Beschaffung von Konfirmationskleidern für Sohn Hermann, 12.05. Schießübungen der Artillerie, 17.05. Unterhaltung Rampachers mit dem Generalstabschef Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke, 20.05. Schießübungen, 22.05. militärische Feuerübung auf dem Kreuzberg, 23.05. Treffen mit General von Pape, 24.05. Möglichkeit des Besuchs der Frau Rampachers in Berlin, 25.05. zum Namen "von Rampacher", 26.05. Ausflug nach Treptow, 29.05. Parade in Potsdam, Babelsberg, 1.06. und 3.06. Ausflug nach Rügen, 6.06. voraussichtliche Rückkehr nach Asperg, weitere Ausbildung des Sohnes Hermann, 11.06. Abschied der Offiziere beim preußischen König
Babelsberg : Potsdam P
Berlin B
Berlin B; Dom
Berlin B; Oper
Hohenasperg : Asperg LB
Potsdam P
Preußen; Militär
Rügen RÜG
Treptow : Berlin B
Ulm UL; Bundesfestung
Württemberg; Militär
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.