Konrad von Weinsberg, Reichserbkämmerer, entscheidet den Streit zwischen Frau Elisabeth von Hohenlohe, Witwe Schenk Friedrichs zu Limpurg, und ihren Söhnen Albrecht, Domprobst zu "Michsen", Gottfried, Dechant zu Bamberg, Konrad dem Älteren, Friedrich, Konrad dem Jungen, Jörg und Wilhelm wegen der Witwe Elisabeth Heimsteuer, Widerlegung und Morgengabe, des halben Teils zu Speckfeld, der zwei Ahausen (Sommer- und Winterhausen), Lindelbach, Gollhofen (Golnhofen) und der Pfandschaft zu Ipphofen, ihres Hausrats und Silbergeschirrs. Mitschiedsleute sind Gottfried der Abt zu Comburg, Hans von Finsterlohe (Finsterloch), Stefan von Lutzenbrunn, Conrad von Stetten, Stettmeister zu Hall, und Conrad Sletz, Bürger zu Hall. Die Witwe soll die Nutznießung an den genannten Gütern, auch am Turnos Zoll zu Gernsheim; sie soll den Erben des verstorbenen Volmar Lemlins 2000 Gulden bezahlen; sie erhält das ganze Silbergeschirr und die Hälfte von Hausrat und Vieh: sie hat auch den Nießbrauch an den Gütern diesseits der Jagst in Schwaben. Die Söhne erhalten außer der anderen Hälfte von Hausrat und Vieh die Baupferde u.dgl. und haben der Tochter der verstorbenen Wernher Nothaft von Leymberg 800 Gulden Kapital und Wilhelm von Fyningen 600 Gulden Kapital zu zahlen. Desgleichen ein Leibding von 29 Gulden (Zins) an Fritz von Nenningen wegen der Vogtei zu Ottendorf, der von Tullau (Tullaw) 28 Gulden wegen Ulberg und Meynenling, und der Binniger 4 Gulden Leibding wegen Güter zu Münster.