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Preußische Akademie der Künste >> 04. Mitglieder >> 04.3. Mitgliederangelegenheiten
1932 - 1933
Enthält: Aufforderung von Hosaeus, Geßner und Blunck an den Präsidenten zur Rücknahme der Mitgliederberufungen von 1931 (Bl. 79-81), Aufforderung an die Berufenen zum Verzicht auf die Berufung, 15. Mai 1933 (Bl. 74), Stellungnahmen von Mies van der Rohe (Bl. 73), Nolde (Bl. 70), Belling (Bl. 44), Gies (Bl. 41), Kirchner (Bl. 66f.), Renée Sintenis (Bl. 65), Mendelsohn (Bl. 53), Scharff (Bl. 52), Austrittserklärungen von Dix (Bl. 71), Mebes (Bl. 72), Schmidt-Rottluff (Bl. 68f.), Zusammenfassung der Stellungnahmen der berufenen Mitglieder (Bl. 51), Protestschreiben von Geßner (Bl. 49f.), Antwortschreiben des Präsidenten (Bl. 46). Erklärung von Otto Dix anläßlich seiner Amtsenthebung an der Dresdner Kunstakademie (Bl. 78). Erklärung von Bruno Paul zu seiner Mitarbeit am "Simplicissimus" (Bl. 55f.). Schriftwechsel mit Ludwig Cauer (Bl. 76f.). Vorschlag Tessenows zur Zuwahl des Architekten Martin Dülfer, Jan. 1933 (Bl. 59, 63f.). Aktennotiz zu den Wahlen in den Abteilungen (Bl. 58). Anfragen der Akademie beim Reichsministerium des Innern zur Abstammung von Peter Behrens, Alban Berg, Alfred Breslauer, Philipp Franck, Hans Herrmann, Oskar Kokoschka, Hugo Lederer, Franz Seeck, Heinrich Wolff (Bl. 39), von Ludwig Cauer, Ernst Moritz Geyger, Hermann Hahn, Josef Hoffmann, Karl Hofmann, Arthur Kampf, Friedrich Klose, Wilhelm Kreis, Carl v. Marr, Ludwig Mies van der Rohe, Max Pechstein, Hans Purrmann, Georg Steinmetz, Renée Sintenis, Friedrich Stahl, Hugo Vogel, Emil Rudolf Weiß, Julius Weismann, Ermanno Wolf-Ferrari (Bl. 35-37), Hans Poelzig (Bl. 30). Schreiben des Sachverständigen für Rasseforschung beim Reichsministerium des Innern (Bl. 32f.). Vertrauliche Anfrage zu Fritz Bräuning (Bl. 28). Aktennotiz über Willy Jaeckel (Bl. 29). Schreiben der Vereinigten Staatsschulen zum Verbleib der Fragebögen von Wilhelm Gerstel, Ludwig Gies, Karl Hofer, Fritz Klimsch, Hans Meid, Paul Plontke, Edwin Scharff, Franz Seeck, Heinrich Tessenow (Bl. 27). Anfrage an die Technische Hochschule wegen Abstammung und Parteizugehörigkeit von Erich Blunck, Albert Geßner, Hermann Hosaeus, Hermann Jansen, Bruno Taut (Bl. 4). Unterstützung des beurlaubten Edwin Scharff durch seine Schüler an den Vereinigten Staatsschulen, durch Emmi Leisner, Heinrich Wölfflin, den Ulmer Kunstverein, durch E. Hönig, Karl Caspar (Bl. 8-15), Stellungnahme von Scharff (Bl. 7), Aktennotiz von Amersdorffer zu den Vorwürfen gegen Scharff (Bl. 6). Geplante Besetzung des Meisterateliers für Bildhauerei mit Scharff, Aug. 1933 (Bl. 5). Glückwunsch-Telegramm von Max v. Schillings an Ottorino Respighi anläßlich seiner Wahl (Bl. 42f.). Übersendung des von Heinrich Mann und Käthe Kollwitz unterzeichneten Aufrufes an die Presse- und Propagandastelle der Stadt Berlin, 21. Juni 1933 (Bl. 34, 38). Todesanzeige für Gerhard Janensch (Bl. 57), Karl Hagemeister (Bl. 1). Enth. u.a.: Protokolle folgender Sitzungen: Abteilung für die bildenden Künste, Abteilung, 29. Jan. 1932 (Bl. 60-62, vgl. PrAdK 1225); Senat, 9. Aug. 1933 (Bl. 5, vgl. PrAdK 1227).
81 Bl. Microfilm/-fiche: 1102
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 1 - Bd. 9a
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.