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Handwerksangelegenheiten
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Hist. Arch. (H) Handwerk, Handel und Gewerbe (1640-1927)
Handwerk, Handel und Gewerbe (1640-1927) >> H 1 Obervogt (s. auch Lohnsatzordnungen)
1607 - 1690
Enthält: Schleifer und Härter gegen Schmiede wegen Arbeitslohn 1607 (Abschrift 1684); Instruktion an den Solinger Richter Jacob von Märcken zur Erhebung der Akzise, Erkenntnisse, Brüchten, beschlagnahmte Waren usw., 1623 (Bl. 1-7); Auszüge aus den Protokollen des Sechsmannrats: Untersuchungen von Verstößen einzelner Kaufleute gegen Vorschriften und Anwendung des Reinigungseides, 1623-1639 (o.D. Bl. 9-13); Protest der Schleifer und Feger wegen einseitig beschlossener Arbeitsniederlegung der Schmiede mit Bitte an Bürgermeister und Schöffen um schriftliche Bestätigung zwecks weiteren Vorgehens 1647 [r. untere Ecke fehlt; Bl. 15f)]; Kontrakt zwischen Messermachern und den 3 beschlossenen Bruderschaften betr. Meisterstück, 1655, mit Erläuterungen, 1658 (Abschr.; Bl. 17-20); Vorschläge sämtlicher Handwerker und Kaufleute zur Besserung der Notlage und Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit: Verwendung der Selffhämmer, Entlohnung der Arbeiter nur mit Geld oder Arbeitsmaterial zu festgesetzten Preisen, Gebühr erst für 9-jährige Kinder, Exporteure sollen auf ihre Gebühr verzichten, Ausschaltung des Zwischenhandels, beschränkte Zulassung fremder Kaufleute, Herstellung einfacher Waren allein durch die gemeinen Handwerksbrüder, Beschränkung der Reisen auf Messezeiten, Güterversand außerhalb des Reichs nur je 2 Monate im Frühjahr und Herbst, Konzept 1664; Vergleich für 1 Jahr zwischen Ambachten und Kaufleuten, daß den notleidenden Handwerkern das gemeine sogenannte "Ammonitien"-Gut zu schmieden, härten und schleifen freistehe, 1664 (Bl. 21-27); Einigung von Schmieden und Schleifern über das schwarze Gut, 1665; Klingen- und Messerakzise: Erhebung, Verpachtung, Vergehen, 1664-1674 (Bl. 28-55); Zusage der Solinger Kaufleute Johann Berg der Jüngere, Friedrich Frantz, Abraham Clauberg, Wilhelm Ganslandt und Casper Berg von Mindestverkaufspreisen für näher beschriebene Klingen und Kreutzer in Leipzig, Verbindlichkeit der Preisgarantie auch für andere Kaufleute, 1671-1673 (Bl. 56-62); Vergleich zwischen Knopfschmieden und Schwertfegern; Privileg der Kreuz- und Knopfschmiede, gleichen Zierrat und Ausarbeitung wie Lütticher zu machen, 1673 (Bl. 63-66); Ladung des Jan Clauberg zum Busch vor Handwerksgericht, 1674 (Bl. 67); Schreiben (Konzepte) an Richter zu Beyenburg, Bornefeld, Elberfeld und Solingen wegen Lieferungen schlechten Stahls und Eisens durch die Hammerschmiede an Solinger Handwerker ,1676 (Bl. 69-71); Streit der Schleifer Peter Henckels ./. Arnd Voeß 1677; Joh. und Peter Voeß ./. Clemens Henckels, Friedrich Herder und Clemens Evertz, 1689 (Bl. 91-100); Rechnungslegung der Schleifervögte Clauberg, 1667-1670, und Clemens Henckels 1685-1688 (Bl. 72-91); Gesuch des Schwertschmieds Clemens Windhövel zu Hästen um Nachlaß der Handwerksbrüchtenstrafe wegen Brandschadens, Aufstellung [vermutlich des Handwerksgerichtsschreibers], an wie vielen Tagen (außer benannten Feiertagen) er gearbeitet hat und wie viel davon für welches Handwerk, 1684 (Bl. 130-137); Auszüge (mit Vermerken über Strafen) aus dem Rechnungsbuch des zum Klingenhandel nicht berechtigten Peter Wichelhaus betr. Klingenhandlung mit dem Solinger Härter Wilhelm Schaff bzw. Clemens Dinger, 1682-1685 (Bl. 101-112); Visitationen wegen häufiger Diebstähle, gewaltsam verhinderte Visitation von Peter Claubergs Kotten in der Kohlfurt, Visitationen bei Wilhelm Kupers in Dorp sowie Aretz Pauls im Jagenberg (Berichte des Handwerksgerichtsschreibers Johann Conrad Sohns an Amtmann)[mit Siegel: In Schild Sonne; in Helmzier J C S], 1688 (Bl. 117-129); Verschiffung der Solinger Waren nach Holland weiterhin von Hitdorf oder auch von Düsseldorf aus, nicht - einem Kölner Magistratsbeschluß entsprechend - von Köln aus, 1688 (Bl. 138ff); Schirpenbroicher Vergleich: Verbot des Klingenhandels für Nicht-Privilegierte, ausdrücklich für Johann Jacobi aus Urdenbach; Verbot des Handels mit schwarzen Klingen; Verbot für Schwertfeger, Fremde in ihre Bruderschaft aufzunehmen; gemeinsame Errichtung von Satzordnungen, 1690 (Bl. 141-151, fehlerhaft abgedruckt in: Die Heimat, 1929, S. 97, s. auch S. 102)
Archivale
Clauberg, Abraham
Dinger, Clemens
Evertz, Clemens
Frantz, Friedrich
Märcken, Jacob von
Berg, Johann, der Jüngere
Ganslandt, Wilhelm
Berg, Casper
Clauberg zum Busch, Jan
Henckels, Peter
Voeß, Arnd
Voeß, Peter
Voeß, Johann
Henckels, Clemens
Herder, Friedrich
Windhövel, Clemens
Wichelhaus, Peter
Schaff, Wilhelm
Clauberg, Peter
Kupers, Wilhelm
Pauls, Aretz
Sohns, Johann Conrad
Jacobi, Johann
Dorp
Düsseldorf
Elberfeld
Hästen
Hitdorf
Jagenberg
Kohlfurth
Köln
Leipzig
Lüttich
Urdenbach
Holland
Beyenburg
Bornefeld
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.