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Streitsache des Königsmarck'schen Amtmanns Peter Benecke gegen
die bremische Ritterschaft, speziell den Landrat Dietrich Schulte und
die Vettern Schulte im Alten Land, wegen geforderten Rossdienstes vom
Nibbenhof in Nincop
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Streitsache des Königsmarck'schen Amtmanns Peter Benecke gegen
die bremische Ritterschaft, speziell den Landrat Dietrich Schulte und
die Vettern Schulte im Alten Land, wegen geforderten Rossdienstes vom
Nibbenhof in Nincop
Enthält: Gesuche des Königsmarck'schen Amtmanns Benecke vom 15. Mai 1683 und 16. September 1684 um Befreiung des Nibbenhofs vom Rossdienst und Aufhebung der Exekution (mit Anlagen: Kaufbrief zwischen dem dänischen Oberstallmeister Baron Helmut Otto von Winterfeld und Graf Otto Wilhelm von Königsmarck als Käufer vom August 1668 über den Nibbenhof, Bescheinigung des Ritterschaftspräsidenten Johann Heinrich von Brobergen zu Horneburg vom 23. Dezember 1667 wegen Rossdienstfreiheit des Hofes); nachfolgende Regierungsmandate an die Ritterschaft; Gesuch Beneckes vom 8. März 1686 um Verbotserteilung an den Ritterschaftseinnehmer Statius Kuhlmann wegen gewalttätiger Exekution (mit Anlage), mit nachfolgendem Regierungsmandat an Kuhlmann vom 8. März 1686; Antwortschreiben Kuhlmanns vom 3. April 1686
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.