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Papst Pius VI. hat sich mittels eines 1796 September 13
ausgestellten Schreibens an die Kapitel und Kanoniker der Stiftskirchen
und Domstifte des ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1791-1800
1796 September 13 / 1796 Dezember 1
Druck, Papier, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Romae apud sanctam Mariam Maiorem sub annulo piscatoris die XIII Septembris MDCCXCVI pontificatus nostri anno vigesimosecundo ... Augustae Vindelicae die 1 Decembris 1796
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Pius VI. hat sich mittels eines 1796 September 13 ausgestellten Schreibens an die Kapitel und Kanoniker der Stiftskirchen und Domstifte des Reichs gewandt und ihnen befohlen, den zukünftig von König Franz, gewähltem Kaiser des Reichs, ausgesprochenen Ersten Bitten für erstmalig freiwerdende Benefizien unter Beachtung der üblichen Einschränkungen nachzukommen. Publikationsbefehl. Ausstellungsort: Rom, Sta. Maria Maggiore. Cum difficultates illae. Der Druck enthält auch ein gedrucktes Begleitschreiben von 1796 Dezember 1, in dem der apostolische Nuntius die Publikation des Breve mitgeteilt hat. Ausstellungsort: Augsburg. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2, Seite 3)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (R. cardinalis Brachius de Honestis)
Die Urkunde wurde dem Bestand StaM Best. 90, Nr. 891 komplett entnommen.
S. 2 des Drucks zeigt das Papstwappen Pius' VI.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.