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Prozesse des Bürgers und Krämers Philipp Sontag zu Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1557-1560
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Prozess des Bürgers und Krämers Philipp Sontag zu Siegen vor dem Reichskammergericht wegen Beraubung seiner Habe bei Waldfisch zwischen Eisenach und dem Altenstein durch zwei Knechte des Junkers Asmus von Stein zu Liebenstein; Korrespondenzen zwischen dem Amtmann Hermann von Hundelshausen zu Reichenbach und Graf Wilhelm zu Nassau-Siegen wegen Zahlung von 600 Talern zur Vollziehung des Verzichts des Philipp Sontag auf eine Forderung (1557); Summarische Klage des Johann Volnsberg und Konsorten gegen Philipp Sonntag (27.11.1559); Korrespondenzen wegen der Klage des Philipp Sontag vor den Herzögen von Sachsen wegen der Beraubung seiner Habe durch Knechte des Junkers Asmus von Stein zu Liebenstein (1557); Exzeptionsschrift im Prozess des Philipp Sontag gegen die nassauischen Vormünder Prinz Wilhelm von Oranien, Graf Hermann zu Neuenahr, Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg und Gräfin Juliane zu Nassau-Dillenburg, geborene von Stolberg, vor dem Reichskammergericht wegen Zuwiderhandlung gegen die Urfehde (1560); Suppliken des Philipp Sonntag; Protokoll über ein Verhör des inhaftierten Philipp Sontag durch den Siegener Amtmann Valentin von und zu der Hees und Rentmeister Chun Schwartz wegen verbotener Einlassung in ein Bergwerk am Gülberg (1558); Bericht des Siegener Amtmanns von und zu der Hees und Rentmeisters Schwatz über eine geplante Flucht des Philipp Sontag aus dem Gefängnis im Siegener Schloss (02.08.1558); Entlassung des Philipp Sontag aus dem Gefängnis auf dem Schloss zu Siegen gegen Bürgschaft (1558); Reichskammergerichtsprozess des aus Siegen nach Gießen geflüchteten Bürgers Philipp Sonntag gegen Graf Wilhelm zu Nassau-Dillenburg wegen seiner Inhaftierung und wegen des erzwungenen Urfehdebriefs (1559-1560); Abschrift eines geschlossenen Urfehebriefs des Philipp Sontag vom 08.11.1558; Abschrift eines Kontrakts zwischen Philipp Sonntag und Hansen Hempel zu Siegen wegen Schuldforderungen (1559); Abschriften aus Reichskammergerichtsprotokollen (1559); Zitationen des Reichskammergerichts zu Speyer (1559). Korrespondenten u.a.: Wilhelm Knüttel (Siegen), Henrich von Wildberg, Amtmann Hermann von Hundelshausen (Reichenbach), Wilhelm Graf zu Nassau-Dillenburg, Jacobus Hoyer, Kanzler Christian Bruck (Weimar), Amtmann Johann von Ratzenberg (Sontra), Walrab von Boyneburg genannt von Honstein, Johann Wilhelm Herzog von Sachsen-Weimar, Philipp Sontag (Siegen, Giessen), Amtmann Valentin von und zu der Hees, Rentmeister Chun Schwartz (Siegen), Dr. Werner Seyther (Speyer), Sekretär Jost Hoen (Dillenburg), Hansen Hempel (Siegen), Kaiser Ferdinand I., Dr. Michael Vollandt (Speyer), Friedrich Reyffstegk (Speyer).
214 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.