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4/14 [Nr. 13d]: Kaspar Hieber von Aichach in Oberbayern gegen Hans Jakob Mensshofer: Körperverletzung
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UAT 4/ Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium
Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium >> Akademisches Konsistorium (1490-1607) >> Acta Consistorii academici, Bd. III (Nr. 7-16)
1539
Enthält: Klage des Kaspar Hieber von Aichach in Oberbayern (MUT 100,35: 1533) gegen Hans Jakob (hier ohne Familiennamen B. 265: Mensshofer: MUT 108,1: 1536) von Konstanz wegen Körperverletzung, Fragment, 1539.; Bl. 261: Brief Hiebers an die Universität, Augsburg 15.9.1539: er ist vor das Consistorium geladen, bittet um 6 Wochen Aufschub.; 261: Brief Hiebers an die Universität Augsburg 15.9.1539: er ist vor das Consistorium geladen, bittet um 6 Wochen Aufschub; 262-264v: Klagschrift Hiebers, s. d. Siegelspur: als er am 28.1.1539 nachts 10 Uhr mit einem Gesellen bei der Apotheke und Specklins, des Wirts, Haus heimwärts ging und einer von ihnen "ein einiges cleins schreilein geben", lief M. mit blossem Degen heran, hieb ihm den rechten kleinen Finger auf dem Heft des ungezückten Wehrs halb ab und, als auch H. zückte, noch zwei Wunden in die linke Hand, sodass er ins Scherhaus eilen musste; er verlangt Kostenersatz; 265: Vollmacht Hiebers für mag. Caspar Beer (MUT 94,11) gegen M. vom 11.4.1539; Petschaft des Peter Villenbach von Strassburg; bricht ab.
Akte
Hieber, Kaspar (geb. um 1517)
Mennishofer, Jakob (geb. um 1520)
Villenbach, Peter (genannt 1539)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.