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Revers Dorothea Christinas Freifrau und Friedrich Wilhelms Freiherr von Schlitz genannt von Görtz bezüglich der Belehnung mit einem Steinhaus in Berstadt und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda
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Revers Dorothea Christinas Freifrau und Friedrich Wilhelms Freiherr von Schlitz genannt von Görtz bezüglich der Belehnung mit einem Steinhaus in Berstadt und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda
Urk. 76, R I b Fulda (Lehenreverse Schlitz von Görz)
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 18 Familien S >> 18.30 von Schlitz gen. von Görtz
1701 Juni 23
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel in Holzkapsel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben in unnser statt Fuldt donnerstagsz den 23ten iunii im 1701ten iahre
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dorothea Christine Freifrau von Schlitz genannt von Görtz, geborene von Wallenstein, und Friedrich Wilhelm Freiherr von Schlitz genannt von Görtz bestätigen als Vormünder der namentlich genannten, minderjährigen Söhne ihres Ehemanns bzw. Bruders Johann die Belehnung mit einem Steinhaus, zwei Höfen und drei Huben Land in Berstadt (Berstatt) [Ortsteil der Gem. Wölfersheim, Wetteraukrs.] sowie ihrem Teil an der Gült in Langsdorf (Langendorff) [Stadtteil der Gem. Lich, Lkr. Gießen] durch Adalbert [von Schleifras], Abt von Fulda. Lehenbrief inseriert. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wolf Christoph Schenck zu Schweinsberg (Schweinszberg)
Revers bietet kein eigenes Datum, sondern verweist auf dasjenige des Inserts.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.