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In Nr. 2413 [1802 Dezember 24] inserierte Urkunde: Wilhelm
(Guillaume) [V.] Prinz von Oranien und Wilhelm Friedrich (Guillaume
Frederic) Erbprinz ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1791-1800
1791 August 4 / Okober
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Fait à La Haye le quatre Aout et à Berlin le [Lücke im Text] d'Octobre l'an de grace mille sept cent quatre vingt once
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In Nr. 2413 [1802 Dezember 24] inserierte Urkunde: Wilhelm (Guillaume) [V.] Prinz von Oranien und Wilhelm Friedrich (Guillaume Frederic) Erbprinz von Oranien-Nassau, bekunden, dass anlässlich der Heirat Wilhelm Friedrichs mit Friederike (Fréderique) Luise Wilhelmine, der Tochter des [Friedrich Wilhelm II.], König von Preußen, zur Aushandlung des Ehevertrags die folgenden Bevollmächtigten ernannt worden sind: von Seiten Nassau-Oraniens Sigismund Peter Alexander (Sigismond Pierre Alexandre) Graf von Heiden, erster Kammerherr, und Johann (Jean) David Passavant von Passenburg, Geheimer Rat; von Seiten Preußens die Staats-, Kriegs- und Kabinettsminister Karl Wilhelm (Charles Guillaume) Graf [Finck] von Finckenstein, Ewald Friedrich (Fréderic) Graf von Hertzberg, Friedrich Wilhelm (Frederic Guillaume) Graf von der Schulenburg - alle drei Ritter des Schwarzen Adlerordens - und Philipp Karl (Philippe Charles) Graf von Alvensleben. Wilhelm V. und Wilhelm Friedrich ratifizieren für sich und ihre Nachfolger den von den Bevollmächtigten ausgehandelten Ehevertrag in vollem Umfang. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsorte: Den Haag und Berlin. (siehe Abbildungen: Seite 23, Seite 24)
Vgl. die Zusatzinformationen in Nr. 2413.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.