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Sitzungsprotokolle der Kommission zur Beratung über die Verwendung der Fonds für Kunstzwecke
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Preußische Akademie der Künste >> 03. Senatoren >> 03.3. Protokolle der Ausschüsse und Kommissionen
1876
Enthält: Protokolle [Aktenfragment] von Sitzungen im Sept. 1876 (Teilnehmer in wechselnder Zusammensetzung: Daege, Falk, Greiff, Grimm, v. Gossler, Hiddemann, Hitzig, Jordan, Knaus, Mandel, Schöne, Schmidt, Schulze, Steffeck, Wislicenus, Wittig, Wolff): 8. Sept. 1876: Ausschmückung des Rathaussaals in Erfurt durch Jansen (Düsseldorf); Entwürfe zu Reliefs für das Denkmal auf dem Marienberg in Brandenburg/Havel; Statuen für das Gerichtsgebäude in Posen von Hundrieser; Ausschmückung der Aula der Realschule in Osnabrück durch Gey; Ausschmückung der Aula des Gymnasiums in Insterburg durch Heydeck und Neide; Statuen für die Basilika in Trier von Kaupert; Ausschmückung des Treppenhauses der Universität Kiel durch Anton v. Werner; Ausschmückung des großen Saales im Kaiserhaus in Goslar; Einrichtung und Eröffnung der Nationalgalerie; Anlagen zum Protokoll: u.a. Votum von Max Jordan zu den Entwürfen v. Werners (Bl. 1-7). 9. Sept. 1876: Ablehnung des Ankaufs von Bildern von Max Michael, C. Clasen, Körner, O. Begas; Auswahl von Kunstwerken, die zum Ankauf für die Nationalgalerie empfohlen werden, von O. Achenbach, Bokelmann, Breitbach, A. Dieffenbach, Dielitz, Harrer, H. Hoffmann, A. Metzener, Schönleber, Carl Schuch, A. Seel, G. Spangenberg, Wenglein, R. Begas, Herter, Conrad, v. Gleichen Rußwurm, Lindenschmit (Bl. 8). 9. Sept. 1876 (Fortsetzung der Sitzung in der Nationalgalerie): Empfehlung bzw. Ablehnung der Ausführung oder des Ankaufs von Statuen und Bildwerken von C. Hassenpflug, E. Steinbrück, Albert Wolff, Steinle, Friedrich Spangenberg, Carl Voß, Northen, Steinhäuser, R. v. Deutsch, E. Magnus, Friedrich Kaulbach, Schurig, Kolitz, Schöffelmann, Scheurenberg, Henneberg, Feuerbach, v. Hafften, Rottmann, Piotrowsky, Lach, Zügel, Putteani, Kalckreuth, Dücker, J. Koch; Ankaufsangebote von Handzeichnungen verschiedener Künstler (Bl. 9-11). 10. Sept. 1876: Empfehlung bzw. Ablehnung der Ausführung oder des Ankaufs von Statuen und Bildwerken von Brunow, Leu, Echtermeier, Bellermann; Entscheidung über die am 9. Sept. zum Ankauf für die Nationalgalerie empfohlenen Werke; Beratung über eine Denkschrift von Jordan und Mandel, Beschluß zur Bildung einer Unterkommission (Daege, Mandel, Grimm, Knaus, Hitzig, Jordan), Antrag an das Ministerium; Anträge auf Unterstützung der Kupferstecher H. Meyer, Roemer, Rohr, Franz Keller (Bl. 12-14). 11. Sept. 1876: Empfehlung bzw. Ablehnung der Ausführung oder des Ankaufs von Statuen und Bildwerken von Drake, E. Steiner, H. Franz Dreber, Friedrich Overbeck, Vogel von Vogelstein, Schwind, Preller sen., Groenland, Dorner; Zustimmung zum Votum Jordans zu den Entwürfen v. Werners für die Kieler Universität; Entwurf von Schöne zu einem Konkurrenzausschreiben für die Ausschmückung des großen Saales im Kaiserhaus zu Goslar (Bl. 15-17). 12. Sept. 1876: Genehmigung der Protokolle der vorangegangenen Sitzungen; Befürwortung des Ankaufs der Werke von J. Koch und Preller sen.; Ausführung einer Statue durch Herter; Bericht über die Ergebnisse des Kommissionssitzungen an den Kultusminister (Bl. 18f.). Verzeichnis der Beratungsgegenstände für die Sitzungen der Kommission, 1876 (Bl. 20-24).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.