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Die Brüder Friedrich (Fritzsche) und Faupel von Schlitz zu
Heusenstamm bekunden, dass sie Johann [von Merlau], Abt von Fulda, ihre
Besitzungen in ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1411-1420
1416 Februar 14
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der da gegeben ist nach Cristi geburte vierczehen hundert jare darnach in deme seszehenden jare uff den tag sente Valentins
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder Friedrich (Fritzsche) und Faupel von Schlitz zu Heusenstamm bekunden, dass sie Johann [von Merlau], Abt von Fulda, ihre Besitzungen in Weissenborn bei Mackenzell, in Molzbach, in Rückers und in Feuchtenborn mit allem Zubehör, dazu eine jährliche Getreiderente von zwei Vierteln Roggen aus ihrem Hof in Ilschhausen, für 170 Gulden zu ewigem Besitz verkauft haben. Sie behalten sich für die nächsten zwei Jahre, jeweils bis Michaelis [September 29], den Rückkauf vor. Geschieht der Rückkauf nicht, fällt die Getreiderente an die Brüder zurück. Bis dahin garantieren sie, die Rente auch von anderen Gütern zu zahlen, sollten sie das Gut [in Ilschhausen] verlieren. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich und Faupel von Schlitz zu Heusenstamm
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 179v-180r
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.