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Sektionssitzungen: Literatur und Sprachpflege, 1986
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Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1986
Enthält: Texte, Korrespondenz, Protokolle der Sitzungen am - 23.1.: Informationen über die Arbeit der Literaturarchive; Debatte über Probleme des literarischen Nachwuchses; Vorbereitung der Ehrung von Wieland Herzfelde anl. seines 90. Geburtstages und einer Lesung mit dem Titel "Friedenstexte"; Bericht über die Tagung des Internatioalen Pen-Clubs in New York; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Ulrich Dietzel, Rolf Harder, Horst Schurig, Heiner Müller, Christa Wolf, Werner Mittenzwei, Stephan Hermlin, Günther Rücker; - 3.4.: Informationen über die Arbeit des Rates für Wissenschaft; Gespräch über neue Kommunikationstechniken und ihr Einfluß auf die kulturelle Entwicklung, Wahl des Sekretärs der Sektion (Wolfgang Kohlhaase) und seines Stellvertreters (Benito Wogatzki); Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Robert Weimann, Dieter Noll, Kurt Maetzig, Peter Hacks, Max Walter Schulz, Benito Wogatzki, Helmut Baierl; - 4.6.: Debatte über die Wahl neuer Korrespondierender Mitglieder (u.a. über die Bücher von Michel Tournier und die Ablehnung der Mitgliedschaft durch Adolf Muschg); Gespräch über den Verlauf des XI. Parteitages der SED; Fortsetzung der Diskussion über die Arbeit des Rates für Wissenschaft; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Werner Mittenzwei, Hermann Kant, Heinz Schnabel, Christa Wolf, Günter Görlich, Benito Wogatzki, Robert Weimann, Günther Rücker, Armin Zeißler; - 10.9.: Begrüßung von Karl Mickel und Waltraud Lewin als neue Mitglieder; Auskünfte über Reaktionen neuer Korrespondierender Mitglieder über ihre Wahl (u.a. Mitteilung über einen Offenen Brief von Joachim Seyppel an Walter Jens in der "Welt"); Informationen zum Anna-Seghers-Stipendium; Gespräch über einen geplanten Akademie-Vortrag von Hans Mayer; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Christel Berger, Inge Tietze, Waltraud Lewin, Karl Mickel, Günther Deicke, Günter de Bruyn, Günther Rücker; - 30.10.: Gespräch zur Vorbereitung der nächsten Plenartagungen; Vorbereitung der Veranstaltung mit Hans Mayer; Beitrag von Karl Mickel über die "Hermannsschlacht" von Heinrich von Kleist; Diskussion über die Verleihung von Literaturpreisen; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Stephan Hermlin, Günter de Bruyn, Volker Braun; - 11.12.: Diskussion über die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises, des Alex-Wedding-Preises (Abstimmung über Wolf Spillner), des F.-C.-Weiskopf-Preises (Abstimmung über Werner Creutziger), des Nationalpreises (Abstimmung über Christa Wolf, Volker Braun, Gerhard Holtz-Baumert) und der Vergabe des Anna-Seghers-Stipendiums (Abstimmung über Omar Savedra und Ingeborg Arlt); Vortrag "Pornographie im Sozialismus" von Peter Hacks mit anschließender Diskussion; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Christel Berger, Hermann Kant, Günther Rücker, Peter Hacks, Max Walter Schulz, Irmtraud Morgner, Günter Görlich, Christa Wolf, Stephan Hermlin, Dieter Noll, Karl Mickel;
Literatur und Sprachpflege / Sektion
3 Mappen, 322 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.