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Sektionssitzungen: Literatur und Sprachpflege, 1981
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Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1981
Enthält: Protokolle der Sitzungen am - 8.1.: Diskussion über Vergabe des Heinrich-Mann-Preises (Diskussion u.a. über Fritz Mierau und Klaus Schlesinger, Abstimmung über Peter Hacks), des Lion-Feuchtwanger-Preises (Abstimmung für Günter de Bruyn), des Alex-Wedding-Preises (Abstimmung über Klaus Beuchler), des F.-C.-Weiskopf-Preises (Diskussion u.a. über Uwe Berger, Abstimmung für Ernst Josef Schwarz), des Nationalpreises (Vorschläge für Benito Wogatzki, Karl Mickel, Erwin Strittmatter); Ablauf der Plenartagung in Rostock, künftige Arbeitsthemen der Sektion; Diskussion über eine Ehrung von Wilhelm Girnus und Wieland Herzfelde; Beiträge von Günther Rücker, Alfred Wellm, Alexander Abusch, Peter Hacks, Helmut Baierl, Benito Wogatzki, Robert Weimann, Dieter Heinze; - 16.3. (anl. der Plenartagung in Rostock): Gespräch zum Thema "Wechselbeziehungen zwischen Welt- und Nationalliteratur"; Beiträge von Wilhelm Girnus, Robert Weimann, Günter de Bruyn, Hugo Huppert, Stephan Hermlin, Christa Wolf, Günther Deicke, Helmut Baierl, Franz Fühmann, Wolfgang Kohlhaase, Erik Neutsch, Max Walter Schulz; - 28.4.: Auswertung der Rostocker Plenartagung; Mitteilung über die bevorstehende Herausgabe der Trilogie "Die Ästhetik des Widerstandes" von Peter Weiss; Überlegungen zur Fortsetzung der Gespräche zwischen Künstlern und Wissenschaftlern, Diskussion um die Besetzung der Chefredaktion der Zeitschrift "Sinn und Form" (u.a. Vorschläge für Fritz Mierau und Gerhard Wolf, Abstimmung über Paul Wiens); Ulrich Dietzel berichtet über Kontakte zum Feuchtwanger-Institut in den USA; Beiträge von Günther Rücker, Robert Weimann, Wilhelm Girnus, Ulrich Dietzel, Franz Fühmann, Armin Zeißler, Wieland Herzfelde, Stephan Hermlin; - 30.9.: Diskussion über Zuwahlen (Vorschläge für Volker Braun, Heiner Müller, Werner Mittenzwei, Günter Görlich, Paul Wiens, Karl Mickel, Fritz Mierau, Peter Edel, Fred Wander, Fred Rodrian); Beiträge von Günther Rücker, Benito Wogatzki, Günther Deicke, Günter de Bruyn, Dieter Noll, Christa Wolf, Ulrich Dietzel, Robert Weimann, Helmut Baierl, Armin Zeißler, Wolfgang Kohlhaase, Helmut Sakowski; beiliegend: Schreiben von Günther Rücker mit begründeten Wahlvorschläge für Karl Mickel, Werner Mittenzwei, Fred Rodrian, Schreiben von Dieter Noll mit Wahlvorschlägen für Karl Mickel und Günter Görlich; - 10.12.: Gespräch über Vorbereitung und geplanten Ablauf der "Berliner Begegnung" mit Bericht von Stephan Hermlin, Fortsetzung der Diskussion über Zuwahlen; Beiträge von Alexander Abusch, Robert Weimann, Hermann Kant, Wolfgang Kohlhaase, Karl Georg Egel, Dieter Heinze, Dieter Noll, Robert Weimann, Ulrich Dietzel, Günter de Bruyn, Jurij Brezan, Helmut Baierl, Benito Wogatzki, Alexander Abusch;
Literatur und Sprachpflege / Sektion
1 Mappe, 194 Bl.; Microfilm/-fiche: Fiche 0895
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.