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Vor Johannes Sure von Ymesheim, Stiftsherrn und Kellner von St. Stephan, Amtmann dieses Stiftes, übergibt die ehrbare Frau Jungfrau Gisel von Wickersheim, Ehefrau Heinrichs zum Jungen, auf Grund einer gleichzeitig ausgestellten Vollmacht ihres Mannes Meister Johan Schoppen, dem Steinmetz, zu Erbe folgende Erben zu Mainz in dem Kästrich ("Kesterich") in der Muntat ("munthaid") von St. Stephan. Die inserierte Urkunde - Vollmacht - besagt: Heinrich zum Jungen bevollmächtigt seine Hausfrau Gisel von Wickersheim, einen Weingarten, eine halbe Scheuer und einen dazu gehörigen Born mit aller Zugehörung, zu Mainz im Kästrich, zwischen Henne Gelthus und Heyle zum Frosse, die Henne Schoppe, Bürger zu Mainz, ihm abgekauft hat, diesem in der Muntat von St. Stephan aufzugeben. Aufgedrücktes S. des Ausstellers. "Datum feria sexta ante Martini episcopi a.d. M° CCCC°XXXI.". Die Grundstücke reichen der Präsenz von St. Stephan 2 1/2 Schilling Heller Grundzins, darnach 6 Schilling Heller Zins St. Moritz; sie liegen ferner unzertrennlich zusammen mit den Grundstücken der genannten Angrenzer zu Unterpfand für 10 Schilling Heller Grundzins. Zeugen: Die Herrn Eberhart Friedberg und Friele zur Laden, Stiftsherrn von St. Stephan, Adam, Vikar zu St. Katharina zu Oppenheim, Konrad Bucherer, Zollschreiber zu Mainz, und Hartman Bicke. Geschäftssiegel des Stifts St. Stephan (Dekan: Gothart Stummel). "Datum a.d. M° CCCC°XXXI° feria sexta proxima ante festum sancti Martini episcopi et confessoris."

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