Der Bremer Bürger Friedrich Prodt und seine Söhne Johann und Wale verkaufen für neun Mark wiederkäuflich dem Bremer Bürgermeister Bernd Balleer ein Stück Land in Stuffel und eine Hofstelle (were) in Rade 1. Ausfertigung Pergament, 32 x 15 cm. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 552. - 3 Siegel angehängt: 1. Friedrich Prodt, 2. Johann Prodt, 3. Wale Prodt, alle Siegel von dunkelgrünem Wachs in gelber Schüssel. Wy Ffrederick Preoth, borger to Bremen, Johan unde Wale, sine sones, bekennen unde betughen openbare in desseme breve/ vor uns unde unsse erven, dat wy mit willen unde vulborde unsser erven hebben vorcoft unde vort in de besittinghe,/ eghendum unde were gelaten myt craft desses breves vor neghen Bremer marck, de uns deger all to wyllen wol betaled/ sind, den ersamen manne heren Bernde Balleer, borgermestere tho Bremen, sinen erven unde deme holdere desses breves/ unsse stucke landes gelegen in deme Steuffelte teghetvryga, dat nu tor tyd Schulenborch under handen heft unde lycht by Ffrederikes/ stucke van Eggestede ind zeuden, unde dar tho ene were gelegen to Rade by des closters were tome Lyliendale ind zuden,/ de nu tor tyd Johan de Bergher under handen heft unde us jarlikes gift ses grote, myt alle des vorscrevenen landes unde der/ were rechticheid unde tobehoringe, groid unde cleyne, nicht uthesproken. Unde wy Ffrederick, Johan unde Wale, alle vorben(ant),/ unde unsse erven scholen unde wyllen deme erben(anten) heren Bernde, sinen erven unde deme holdere desses breves des vorge/rorden stucke landes unde ok der were myt alle erer rechticheid unde tobehoringe rechte warende wesen unde warscup/ don, wanne, wor unde wo vaken on des noid unde behoeff deyt unde se dat van uns esschet edder esschen latet sunder unsse/ unde yemendes van unsser wegene weddersprake unde insaghe. Ok hebben wy de gnade hir an beholden, dat wy unde unsse/ erven dat vorben(ante) stucke landes