Gerd Schillinck van Buxforde und Godeke van Aldorppe, Gografen und Richter zu Ascheberg von wegen des Bischofs von Münster bzw. des Dietrich Wolf zu Füchteln, bekunden, daß der verstorbene Lambert von Herbern und seine Frau Jutta an Herrn Dietrich Fransoys, Domdekan in Münster, vormals den Hof zu Bodinck als freies, unbelastetes Eigen verkauft haben. Der Hof ist jedoch mit einer Rente von 10 Gulden belastet, von der er durch die Verkäufer bisher nicht befreit worden ist. Die Richter gestatten nunmehr in ihrem Gericht zu Ascheberg den Brüdern Heinrich und Engelbert Fransoys, Domherren (Prokurator: Goerd Wulverdes, Gograf zu Münster auf dem Brockhof, Vorsprecher: Helmich ten Berghe), sich aus den Gütern der Jutta von Herbern und ihres verstorbenen Sohns Hermann im Amt Werne und Gericht Ascheberg zu entschädigen. Gerichtsvrone: Heinrich van Rienbecke, Zeugen: Junker Balthasar von Büren, Johann Hake von Wolfsberg, die Brüder Bernd und Friedrich van Buxforde, Johann Snobelken. Siegelankündigung der Richter. des neisten sundages na sunte Katherinen