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Mainz (Generalia): Schuldverschreibung des Erzbischofs Johann Schweikard von Mainz für eine Anleihe bei Margaretha, Witwe des kurfürstl. Rates und...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 11 Orte, Buchstabe M >> 11.1 Mainz >> 11.1.17 Mainz (Generalia)
1619 März 24
Mainz, Erzstift
Original-Pergament, die Siegel des Ausstellers und des Mainzer Domkapitels ab
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Mainz (Generalia): Schuldverschreibung des Erzbischofs Johann Schweikard von Mainz für eine Anleihe bei Margaretha, Witwe des kurfürstl. Rates und Hofsekretärs Jacob Hensel in Mainz
Es liegen bei drei diese Urkunde betreffende Zessionsurkunden auf Papier, in Mainz 1655, München 1663 und Nürnberg 1682 ausgefertigt und Original mit Siegeln ausgestellt: 1655 von den Erben des kurmainzer Hofgerichtsprokurator Mohr, 1663 von den Erben Christian Göbels von Hofgiebing, Rentmeister und Landrichter der Grafschaft Haag und 1682 von Georg Franz Freiherr v. Notzing, kurfürstlich-bayerischer Obristlieutenant auf den Mainzischen Juden Jacob zum Rohd (?) in Frankfurt/Main
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.