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Kontribution von den wüsten Höfen, auch Verhandlungen wegen
Wiederbemeierung der adeligen wüsten Höfe sowie Berichte und
Verzeichnisse über die wüsten Höfe auf der Geest im Herzogtum
Bremen
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Kontribution von den wüsten Höfen, auch Verhandlungen wegen
Wiederbemeierung der adeligen wüsten Höfe sowie Berichte und
Verzeichnisse über die wüsten Höfe auf der Geest im Herzogtum
Bremen
Enthält: - Gesuche der Wolbrich von der Lieth, verw. von Schönebeck und von Weyhe, vom November 1680 und März 1681 um Kontributionserlass bzw. -ermäßigung von ihrem wüsten Hof zu St. Magnus in der Börde Lesum, mit nachfolgenden Regierungsmandaten an den Kontributionseinnehmer Johann Boeck ebenda und Berichten der Einwohner zu Lesum; weitere Schriftsätze von 1681/82 in der Klagesache der Witwe gegen die Einwohner der Börde Lesum wegen geforderter Befreiung des Hofes zu St. Magnus (mit Anlagen: Tribunalsurteil von 1669 in der Sache der Einwohner der Börde Lesum gegen den Junker Christoph von der Weyhe wegen Exemtion, Auszug aus dem Landtagsabschied von 1651, Zeugenvernehmungsprotokolle vom Juli/August 1668); Urteil der Regierung vom 24. Juli 1682; Gesuch der Vollmachten und Einwohner der Börde Lesum vom 24. Januar 1698 um Eintragung des Hofes der verstorbenen Witwe zu St. Magnus in die Kontributionsrolle, mit nachfolgendem Regierungsmandat an den Kontributionseinnehmer Boeck vom 4. November 1698 - Gesuche der Schwestern Anna Mette, Wolbrich und Magdalena von Brobergen vom November 1680, November 1681 und Februar 1682 um Kontributionsbefreiung bzw. -ermäßigung von ihrer meierlosen Länderei in Loxstedt (mit Anlagen), mit nachfolgender Regierungsverfügung vom Februar 1682 - Gesuch des Arend Jürgen von Brobergen vom Juni 1680 um geringe Veranschlagung seines wüsten Hofes zu Nindorf in der Börde Lamstedt (mit Anlage: Verzeichnis der Erträge des Dietrich Arendts-Hofes von 1679); nachfolgender Regierungsbescheid vom Juli 1680 - Gesuche des Friedrich Ummelmann, Pastor zu Beverstedt, vom Juni, August und September 1680 sowie Januar und Dezember 1681 um Befreiung des wüsten Pfarrhofes (Dietrich Witsche-Hofes) bei Beverstedt von der Kontribution, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden vom August 1680 und Januar 1682; Berichte Ummelmanns vom Mai und Juni 1682 wegen Veräußerung der auf dem Pfarrhof befindlichen Gebäude; Berichte des Gerichtsverwalters Hermann Delver vom August und Dezember 1682 dazu und zur Wiederbemeierung des Hofes - Gesuche des Berend von der Hude vom November 1681, Februar und Juni 1682 um Kontributionsermäßigung von seinen wüsten Höfen in der Börde Lesum (mit Anlagen: Kontributionsanschläge, Auszug aus einem Protokoll vom August 1680 wegen Besteuerung der wüsten Höfe, Regierungsmandat an den Kontributionseinnehmer in der Börde Scharmbeck vom März 1682 wegen Besteuerung der dortigen wüsten Höfe); Regierungsmandat an den dortigen Kontributionseinnehmer Johann Boeck vom November 1681; Bericht Boecks vom Januar 1682; Beschwerungspunkte Berend von der Hudes und Gesuch um eine Untersuchungskommission vom Oktober 1682, mit nachfolgenden Regierungsverfügungen und Bericht Boecks vom Dezember 1682 wegen Wiederbemeierung oder Besteuerung der Höfe
Enthält: - Gesuche des Joachim von Oldenburg vom März und April 1682 sowie Juni 1683 um Kontributionsermäßigung von seiner wüsten Länderei in Loxstedt (mit Anlagen: Pachtbrief zwischen Oldenburg und Johann Christoph Zach(en) zu Loxstedt von 1679, Bescheinigung Zachs vom März 1682 über die von ihm gezahlte Kontribution, Auszüge aus dem alten Bicker'schen Hausregister vom August 1613 und von 1626 wegen des Hofes zu Loxstedt, Bescheinigung des Landrats Christoph Lütken für seinen Nachbarn Oldenburg vom 12. August 1682 wegen des adeligen Charakters seines Hofes, Rechnung des Pächters Zach für 1682/83); Regierungsbescheide vom Mai 1682 und Juni 1683 - Beschwerdeschrift des Philipp Burchard Luttermann vom Juni 1682 wegen Pfändung und Belastung zweier fälschlich als wüst angegebener Höfe in Bothel/Amt Rotenburg, mit beigefügten Kontributions-Quittungsbüchern von Bothel für 1681/82 (Originale) und nachfolgendem Regierungsbescheid - Gesuche des Benedict von der Kuhla, Organist zu Bremervörde, vom Dezember 1683 und August 1684 um Kontributionsbefreiung von seinem rossdienstpflichtigen halben wüsten Hof zu Hassel (mit Anlagen: Quittungen von 1674 bis 1683 über gezahlte Rossdienstgelder); Regierungsmandat vom Januar 1684, mit nachfolgendem Bericht des Vogtes Johann Marschalck zu Sittensen, Selsingen und Elsdorf vom Juli 1684; Regierungsbescheid vom August 1684 sowie weitere Schriftstücke bis November 1684 - Gesuch der Mette Frese, Witwe des Dietrich Clüver, vom Juli 1682 und Februar 1684 um Kontributionsermäßigung von ihrem ehemals wüsten, jetzt bemeierten Hof zu Reeßum und Kontributionsbefreiung von ihrem wüsten Leibgedings-Hof zu Sottrum (mit Anlagen, u.a.: Handschreiben des Surintendanten Johann Philipp Silbercron an die Witwe vom Februar 1684 wegen Zahlung der Kontribution); Regierungsmandate an Silbercron vom Juli 1682 und Februar 1684 - Gesuch der Kinder und Erben des Valerius Marschalck vom Mai 1684 um Kontributionsfreiheit von ihrem wüsten Hof zu Bevern; Bericht des Amtmanns Johann Ernst Rist zu Bremervörde dazu vom Juli 1684 (mit Anlage: Auszug aus dem Amtsregister des Gregorius Muhmen von 1595); nachfolgende Regierungsmandate vom August 1684 - Gesuch der Vormünder der Kinder des Landrats Lüder Marschalck zu Laumühlen vom Februar 1686 um Befreiung der entmeierten Höfe in der Börde Lamstedt - Beschwerdeschriften des Leutnants Joachim Dietrich von Zesterfleth gegen den Vogt Wilhelm Biel zu Mulsum vom Oktober 1686 und Januar 1687 wegen Exekution zur Eintreibung der Kontribution vom wüsten Meierhof in Helmste, mit beigefügtem Exekutionszettel vom Oktober 1686
Enthält: - Verhandlungen der Regierung mit den bremischen Ständen wegen Wiederbemeierung der adeligen wüsten Höfe und Berichterstattung zu den wüsten Höfen auf der Geest (1685-1688), darunter: Zitationen der Regierung; Instruktion für die Kommissare Andreas Scharnhorst und Amtmann Johann Ernst Rist zu Verhandlungen mit der bremischen Ritterschaft; Berichte der Kommissare über die Verhandlungen zur Wiederbesetzung der wüsten Höfe, speziell über die wüsten Höfe in den Börden Beverstedt und Lamstedt; Verhandlungsprotokolle; Erklärung der bremischen Stände; Schreiben der Regierung an den schwedischen König und den am Stockholmer Hof zur Berichterstattung befindlichen Kanzler Esaias von Pufendorf; Berichte einzelner Amtleute auf der Geest von 1687 über die wüsten Höfe im Gericht Delm, in den Börden Selsingen und Elsdorf, in der Börde Sittensen, in der Börde Oldendorf, in der Börde Bramstedt, im Amt Neuhaus, in der Börde Lesum, zu Altenwalde, in der Börde Scharmbeck, zu Stotel und Nesse und zu Neuenwalde; Bericht des Land- und Kriegskommissars Andreas Scharnhorst vom 1. Dezember 1688 wegen der wüsten Höfe auf der Geest im Herzogtum Bremen (mit Anlagen: Gesamtverzeichnis der wüsten Höfe, Bilanz über die wüsten Höfe)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1595
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1679
Kontribution, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.