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Heinrich von Queck (Quegka) bekundet für sich und seine Erben,
dass er mit Zustimmung [Heinrichs von Kranlucken, Abt] von Fulda, für
zwölf Schilli...
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben nach Cristis geburt drytzenhundert iar in dem sybinzigisten iare an Fritage nach sent Mertins tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Queck (Quegka) bekundet für sich und seine Erben, dass er mit Zustimmung [Heinrichs von Kranlucken, Abt] von Fulda, für zwölf Schilling Tournosen das Gut in Queck, auf dem Heinrich Rimbach sitzt, an Marquard (Margquart), Bürger in Schlitz, und dessen Ehefrau Susanne (Sanne) verkauft hat. Sollte Heinrich von Queck innerhalb der nächsten zehn Jahre das Gut nicht wiederkaufen, haben Abt Heinrich und das Kloster die Möglichkeit des Wiederkaufs an Stelle von Heinrich von Queck. In diesem Fall verzichtet Heinrich auf alle Ansprüche, die er bezüglich des Guts hat. Siegelankündigung. Auf Bitte Heinrichs von Queck besiegelt der Ritter Simon von Schlitz von Haselstein (von Slicse von Hueselstain) die Urkunde. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Ritter Simon von Schlitz von Haselstein]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 192v
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.