Ursula Krafft, Tochter des verstorbenen Herschel Krafft und Schwester im Sammlungskloster zu Ulm ("in der samnung zu/o/ Vlme, die man nennet die swestern von Bu/e/rren") [abgegangen, Bereich Frauenstraße 22-26], errichtet ihr Testament. Ihre gesamte Hinterlassenschaft und insbesondere ihr Anteil, nämlich zwei Drittel, an den Gütern in Göttingen [Stadt Langenau/Alb-Donau-Kreis], die Friedrich Pflüger dort bewirtschaftet, geht an die Meisterin und den Konvent des Sammlungsklosters. Lediglich ihr Silbergeschirr und ihre Paternoster fallen an Barbara, Ehefrau des Heinrich von Herrlingen ("Ho/e/rningen") [Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis] und Nichte der Erblasserin. Diese Gegenstände soll ihr die Meisterin nach dem Tod der Erblasserin übergeben, wobei Barbara von Herrlingen keinerlei Einspruch erheben soll. Tut sie dies trotzdem, dann fallen die erwähnten Gegenstände an das Sammlungskloster. Das Testament wurde mit Wissen und in Gegenwart der Meisterin Agnes Hundfuß sowie der Schwestern Margarete Götz und Magdalena Stöckler errichtet.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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