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Dokumente zur Biographie Kurt Gersteins
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Enthält u.a.: Schreiben an Armin Peters betr. dessen Freistellung zur Seuchenbekämpfung, 1943; K.G. an Elfriede Gerstein aus Helsinki, 1943; Zyklon-B-Rechnung der Degesch, 1944; K.G. an Vater Ludwig Gerstein aus Helsinki, 1944; K.G. an Gerhard Peters betr. Haltbarkeit von Blausäurelieferungen, 1944; Anforderung de Vos und Nieuwenhuizens der Gerstein-Schrift "Was glauben wir denn nun wirklich", 1944; Kurt Rehling an Armin Peters über seine Begegnung mit K.G., 1944; Lohnsteuerbescheinigung K.G.s als SS-Obersturmführer, 1944; Bittschreiben an K.G., seinen ehemaligen Corpsbruder Walter Eckhardt aus der englischen Kriegsgefangenschaft anzufordern, 1947; Leumundserklärung Walter Eckhardts über K.G., 1949; Briefe K.G.s an Elfriede Gerstein auf der Fahrt nach Krakau, 1944; aus Helsinki, 1944; aus Rottweil mit Anweisungen zum Verhalten nach Kriegsende und Umgang mit seinem Bericht, 1944; Briefe Frau E. (?) Niemöllers und Dorothea Schulz an (vermutlich) Armin Peters, 1944; Korrespondenz zwischen Herbert Weißelberg, Pierre Joffroy, Elfriede Gerstein, Saul Friedländer, Joh. Daniel Gerstein, Fritz Gerstein u.a. um Zuckerkrankheit K.G.s, 1969
Darin u.a.: Zeitungsartikel über den 20. Juli 1944, 1966; über die Konferenz von Potsdam 1945, 1965
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.