Der Notar Petrus Wilhelm von Ruttlingen, Schulmeister zu Tauberbischofsheim, gibt beglaubigten Bericht über seine Mission zwischen Castell und Wertheim: 1597, den 11/21 Mai, übergab ihm vor Zeugen Wolfgang Graf zu Castell auf dem Schlosse seines Vaters, Grafen Georg, zu Remlingen eine von diesem an Ludwig Grafen zu Löwenstein und Wilhelm Freiherrn von Kriechingen gerichtete inserierte Protestation wegen der Pfarre Remlingen (StAWt-G Rep. 14 Lade XX Nr. 80 Transsumpt 1) mit dem Auftrag, sie den Adressaten zu insinuieren. Noch selben Mittags eröffnete er sie zu Wertheim in der Münz den Bevollmächtigten des Grafen von Löwenstein, Christoff Wolff Hund von und zu Wenkheim und Altenstein und Dr. Johann Baptista Eisen, darauf dem Freiherrn von Kriechingen in Beisein des Dr. Sebastian Fabri. Donnerstag, den 12. Mai, erhielt er auf dem Rathause von dem Wertheim'schen Registrator die inserierte Antwort (StAWt-G Rep. 14 Lade XX Nr. 80 Transumpt 2). Auf Wunsch verfertigt er darüber der wertheimischen Herrschaft das vorliegende Instrument.