Abt Friedrich [von Zollern], Dekan und Konvent des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Richenowe") [Lkr. Konstanz] verkaufen als Leibgeding an Johann Ott den Älteren und seine ehelichen Kinder Simon, Johann, Anna, Konrad, Martin, Luzia, Christine und Ursula, alle Bürger zu Ulm, den Zehnt des Klosters zu Lehr ("Lo/e/hern") [Stadt Ulm], den bisher der verstorbene Nikolaus Ansang und danach Johann Ott besessen haben. Dafür haben ihnen die Käufer 150 Pfund Heller und 37 rheinische Gulden bezahlt. Nach deren Tod fällt der Zehnt wieder an das Kloster zurück und die vorliegende Urkunde verliert ihre Rechtskraft.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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