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Kopierte Unterlagen aus dem Generallandesarchiv Karlsruhe aus den Beständen 35, 38, 39, 66 und 229 zur ortsgeschichtlichen Sammlung
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Enthält: Kopien von Urkunden, z.T. mit Regesten:
Urkunde vom 24. Februar 1355 (Sankt Mathistag) über den Vergleich und Verzicht der Brüder Johann und Kraft von Neidlingen ("Nidelingen") am Laienzehnten des Dorfes zu Eisingen ("Isingen") zugunsten des Kloster Lichtentals (Urkunden Kloster Lichtental, Bestand 35/15);
Urkunde vom 13.Dezember 1357 (Sankt Lucientag) über den Verkauf des Gerhard genannt von Illingen über alle seine Rechte und Güter in dem Dorf und auf Gemarkung Eisingen ("zu Isingen") an Egon Emhard (?) Volgmar, Bürger zu Pforzheim (Urkunden Baden-Durlach, 38/53);
Urkunde vom 8.Januar 1416 über den Verkauf des Reinhart Hofwart von Kirchen über seinen Teil am Dorf Eisingen ("zu Ysingen") um 1600 Gulden an Markgraf Bernhard von Baden (Urkunden Baden-Durlach, 38/53);
Urkunde vom 26.März 1441 über den Verkauf durch Bride von Münchingen, Klosterfrau im Frauenkloster des Predigerordens zu Pforzheim, des Freihofs in Eisingen ("Höfflin gelegen zu Ysingen"), der ihrem Vetter Conrad Rappenherr gehörte, an Reinhard von Münchingen, Conventsbruder zu Ödeheim, Conrat von Münchingen, Conventsbruder zu Maulbronn ("Mulbrunnen") und Hans von Münchingen, Conventsbruder zu Hirsau ("Hirszow") um 130 Gulden (Urkunden Baden-Durlach, 38/53);
Urkunde vom 13.Dezember 1479 eines Lehenrevers des Jacob Zinck von Eisingen ("zu Ysingen") gegen das Predigerkloster zu Pforzheim über dessen Wiesenstück daselbst (Urkunden Baden-Durlach, 38/53);
Urkunde vom 4.Oktober 1482 (Freitag nach Sankt Michael) über den Verkauf der Elsa Billung Heinrich Wylers Witwe von Pforzheim ihres Viertels am Dorf Eisingen ("Ysingen") und allem Zubehör an Markgraf Christoph I. von Baden um 550 Gulden (Urkunden Baden-Durlach, 38/53);
Urkunde vom 23.April 1495 (Sankt Georgentag) über den Verkauf des Ludwig von Illingen, genannt von Eisingen ("Ysingen") seines Viertels an dem Dorf Eisingen mit allen Zubehörden an Markgraf Christoph I. von Baden um 1519 Gulden (Urkunden Baden-Durlach, 38/53);
Urkunde vom 29.Mai 1514 über die Anerkennung der Schuldigkeit des Hanns Rapp (und seiner Anverwandten), als Hofmann der Priorin des Convents Unserer Lieben Frau des Frauenklosters des Predigerordens in Pforzheim, Hofgülten für den den Freihof ("fry höflin") zu bezahlen. Mit Aufzählung der Grundstücke (Urkunden Baden-Durlach, 38/53);
Schuldverschreibungen von Einwohnern des Dorfes Eisingen (38/54):
Schuldverschreibung vom 15.März 1524: Hans Fritz und Hans Spar des Dorfs Eisingen ("Usingen") dem Dechant Kammerer und Kapitelkurat zu Pforzheim;
Schuldverschreibung vom 12.November 1533: Michel Schnauz (?) zu Eisingen ("Ysingen") dem Michel Stein, Kanonikus ("Canonic") am St. Michaelsstift zu Pforzheim;
Schuldverschreibung vom 15.April 1556: Hans Siber und Peter Kopp dem Veyt Korten, genannt Veyhingern, Pfarrherr zu Ellmendingen ("Elmandingen");
Schuldverschreibung vom 15.Februar 1559: Bastian Clotz und seine Ehefrau Margaretha zu Eisingen der Pflege des Heiligen Cyriak ("Sankt Ziriaxen");
Schuldverscheibung vom 13.Februar 1559: Enderis Schwenckh und seine Ehefrau Margaretha zu Eisingen der Pflege des Heiligen Cyriak ("Sankt Ziriaxen");
Schuldverschreibung vom 11.November 1572 ("geben uf Marthini"): Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und Gemeinde des Dorfes Eisingen ("Ysingen") dem Markgrafen Karl von Baden;
Schuldverschreibung vom 24.Februar 1656 ("uf Matthiae"): die ganze Gemeinde dem Johann Bernhardt Weyler, geistlicher Verwalter zu Pforzheim (38/55);
Urkunde vom 11.November 1321 ("an sant martins tag"): Edelknecht Marquardt ("Markart") von Niedelingen verkauft seinen vierten Teil am Dorf Eisingen ("zu Isingen") um 41 Pfund Heller an Heinrich Rot, Bürger zu Pforzheim (Baden-Durlach, 38/56);
Urkunde vom 16.Oktober 1357 ("an sant Gallentag"): Gysel, Witwe des Marquardt ("Margkartz") von Nydelingen verzichtet für sich und ihre Kinder Hans, Kraft und Anna auf ihre Ansprüche an dem Viertel des Zehnten an Eisingen (Baden-Durlach, 38/56);
Urkunde vom 22.Februar 1439 ("wissen sundage" = "Weißer Sonntag"): Die Geschwister Pfaff Gonther Rote, Hans Rote genannt Kleinhans und Agnes Rote und Cristin von Yllingen, Hans Roten, genannt Großhansen Witwe, und Werner Gößlin Bürger zu Pforzheim verkaufen ihr Viertel an dem großen und kleinen Zehnten zu Eisingen ("Ysingen") an den Pfarrer und Frühmesser zu Pforzheim an der St. Michaelskirche um 400 Gulden (Baden-Durlach, 38/56);
Urkunde vom 24.November 1504: Ludwig von Illingen, genannt von Eisingen ("Isingen") übergibt seinem Sohn Jacob, Kirchherr zu Eisingen, die Lehenschaft und Eigenschaft der Frühmesse an der St. Margarethen Kapelle mit allen dazugehörigen Rechten (Baden-Durlach, 38/56) (mit Notariatsinstrument);
Urkunde vom 29.November 1565: Philipp Graf von Eberstein überlässt das Patronatsrecht und die Kollatur der Pfarrei in dem Dorf Eisingen mit aller Gerechtigkeit dem markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit von Niefernburg um 400 Gulden (Baden-Durlach, 38/56);
Revers vom 14.Dezember 1579: Kanzler Martin Achtsynit tauscht mit dem Markgrafen von Baden seine Patronats- und Kollaturrechte und Pfarrgefälle in dem Dorf Eisingen mit denselben, der badischen Herrschaft gehörenden Rechten in dem Dorf Niefern (Baden-Durlach, 38/56);
Urkunde vom 25.Juli 1423 (Sankt Jacobstag) die Zins- und Gültberechtigung des Bruder Conrath Rappenherre, Conventuale von Herrenalb am Freien Hof in Eisingen ("fryen höfelins zu Isingen") und Aufzählung des Besitzes (vermutlich aus Bestand 39);
Auszug aus der Pfarrerneuerung de anno 1566 über die Lehenschaft der Pfarrei Eisingen und Beschreibung der der Pfarrei zustehenden Zehnten: Patronatsrecht und Collatur der Pfarrei waren bisher der Grafschaft Eberstein unterstehend, sind nun aber dem Markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit von Niefernburg zugehörig (Bestand 66/4090);
Kopie aus 229/23867: Über die Baupflicht an der Kirche zu Eisingen ("Langwerk decken") durch den Inhaber des Zehnten (Kloster Beuren bzw. Lichtental) [1569];
Kopien aus Akte 229/23885: Über die Rechte an dem dem ehemaligen Frauenkloster des Prediger Ordens Pforzheim gültbaren Hofgutes in Eisingen, genannt Hans Rappen Hof;
Auszug aus dem Pforzheimer Kellerei-Lagerbuch über Eisingen von 1699 über das Recht an Geldzinsen und Fruchtgülten an dem Klosterhof genannten Hof in Eisingen;
Auszug aus der Pforzheimer Kellerei-Rechnung de anno 1661 über Einnahmen aus dem Rappen- oder Klosterhof (1749);
Lageplan "Neulinger Thal", Zelg Sennig, Diemengrund und innerhalb des Etters (vermutlich aus der Haupterneuerung von 1761, vierter Teil, vermutlich aus Bestand 66, siehe auch GA EIS Nr. 79);
9 Schwarz/weiß-Reprografien von Gemarkungsplänen aus dem Bestand H/Eisingen (siehe auch Haupterneuerungsbände): Accurater Plan über den ersten Theyl der Zellg Diemengrund, Lit.B. (2a), Accurater Special-Plan über den zweyten Theyl der Zelg Diemengrund laufend vom Stük Nr. 494-1209, Lit.C. (2 b), Accurater Specialplan über den ersten Theyl der Zellg Neidlingerthal vom Stük Nr. 1-394, Lit.D. (3a), Accurater Plan über den zweyten Theyl der Zellg Neidlingerthal, das Huchenfeld gen., vom Stük Nr. 395-854 (3b), Accurater Plan über den vierten Theil der Zellg Neulingerthal die Bergäcker genannt, Lit.G. (3d), Accurater Plan über den ersten Theil der Zelg Stephansthal enthaltend die Güther Stuke Nr. 1-484 (4a), Accurater Plan über den zweyten Theil der Zellg Stephans Thal Lit.I (4b), Accurater Plan über die Wießen im Thal, Lit. K (5), Accurater Plan über die Wießen im Gennenbach, Lit.L. (6) [um 1800]
1 Bü. (2 cm)
Form: A
Archivale
Zinck, Jakob
Spar, Hans
Schwenck, Margaretha
Schwenck, Andreas
Rot, Agnes
Rot, Hans
Rot, Heinrich
Rot, Gonther
Stein, Michael
Rappenherr, Konrad
Weyler, Johann Bernhard
Rapp, Hans
Schnauz, Michael
Münchingen, Bride von
Neidlingen, Marquardt von
Neidlingen, Johann von
Münchingen, Reinhard von
Neidlingen, Kraft von
Münchingen, Konrad von
Neidlingen, Gysel von
Neidlingen, Anna von
Siber, Hans
Weyler, Heinrich
Klotz, Margaretha
Kopp, Peter
Klotz, Bastian
Illingen, Jakob von
Illingen, Christin von
Illingen, Ludwig von
Illingen, Gerhard von
Hofwart, Reinhart
Gößlin, Werner
Volkmar, Egon E.
Fritz, Hans
Eberstein, Philipp Graf von
Billung, Elsa
Baden, Karl von
Baden, Bernhard von
Baden, Christoph I. von
Achtsynit, Martin
Maulbronn (PF)
Pforzheim (PF)
Urkunden
Neidlingerthal
Gemarkungspläne
Zelge "Diemengrund"
Generallandesarchiv Karlsruhe
St. Michaelsstift zu Pforzheim
Zehntrechte
Rappenhof
Ortsgeschichtliche Sammlung
Patronatsrecht
Niefernburg
Kloster Hirsau
Klosterhof
Kloster Lichtental
Kapelle St. Margarethen
Haupterneuerung
Heiligenpflege St. Cyriakus
Freier Hof / Freihof
Stephansthal
Frauenkloster Pforzheim
Pfarrei, evangelische
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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