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47/7 [fol. 398]: 1776 Januar 25
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Enthält: Anwesend: Prorektor Tafinger; Kanzler Reuss; Cotta; Hoffmann jun.; Hoffmann sen.; Breyer; Jaeger; Sigwart; Storr; Uhland; Kies; Schnurrer. Accessit: Ploucquet.; Pro notitia: Gebrauch des Siegels: [UAT 47/7, Bl. 398]; für das Seelen-Register;; für den Anschlag zur Einladung der Studenten ins Auditorium.; Eingang eines Schreibens der Stadt wegen der Armen-Anstalten; mündliche Anzeige des Polizei-Inspektors wegen Bettelei unter dem Holen des Essens. [UAT 47/7, Bl. 398]; Ad deliberandum: 1.) Festlegung eines Termins für das Abhalten einer Geburtstagsrede für den Geburtstag des Herzogs durch den herzogl. Stipendiarius. [UAT 47/7, Bl. 398]; 2.) Erlass eines Dekrets an die Syndikatur wegen der bewilligten hauszins-Addition. [UAT 47/7, Bl. 398]; 3.) Dekret wegen der von seiten der Studenten an die Cives illiterati geführten Klage über die Freilassung der Kirchenstühle der Studenten. [UAT 47/7, Bl. 398]; 4.) Dekretierung von 45 fl 32 x an ausserordentlichen Ausgaben an die Syndikatur durch Prof. Kies, Exprorektor. [UAT 47/7, Bl. 398']; 5.) Bitte des stud. phil. Friedrich Wilhelm Jonathan Dillenius aus Knittlingen um den Genuss des Stipendium Frontenhusanum. [UAT 47/7, Bl. 398']; 6.) Anfertigung eines Dekrets an die Steuereinnehmer wegen der ausstehenden Steuern und der Repartition der Strassenreparationskosten; Kommunizierung der Steuerakten an Prof. Hoffmann jun., Dekan der Juristischen Fakultät, und an den Syndikus Gaum wegen eines historischen Berichts. Referats von Prof. Breyer wegen der Cottaischen Versteuerung bei der Stadt. [UAT 47/7, Bl. 398']; 7.) Dekretierung von wöchentlich 30 x an die Glasschleiferei Minninger für ihr krankes Kind und wegen ihrer eigenen Krankheit. [UAT 47/7, Bl. 399']; 8.) Reichung eines Gratials von 6 fl aud dem Lazarett an den Vize-Pedell Buchbinder hahn zur Bezahlung seiner Schulden. [UAT 47/7, Bl. 399']; 9.) Reichung eines Gratials von 3 fl an den Notar Kauffmann zu Metzingen. [UAT 47/7, Bl. 400]; 10.) Reichung eines Gratials von 4 fl an Hans Jörg Huober aus Darmsheim wegen eines Unfalls in einer Sandgrube. [UAT 47/7, Bl. 400]; 11.) Reichung von 1 fl 30 x an Wilhelm Ludwig Schlegel zu Oberesslingen, ehem. Amtsschreiber in Aufkrich (Auffkirchen). [UAT 47/7, Bl. 400]; 12.) Reichung von 1 fl an Johann Michael Prezing, B. und Schuhmacher in Nagold. [UAT 47/7, Bl. 400]; 13.) Bitte der Regina Barbara, Witwe des Wilhelmn Friedrich Mayer, Schuhmacher zu Leonberg, um Erlaubnis zu einer Kulturmutation. [UAT 47/7, Bl. 400]; 14.) Klageschreiben an das Oberamt Blaubeuren wegen Defraudation des Univ.-Fruchtzehnten durch den Sohn des verst. Univ.-Pflegers Schöll in Asch. [UAT 47/7, Bl. 400]; 15.) Bitte des Pfarrers Seeger in Weilimdorf um Indemnisation wegen Vergrösserung seines Pfarrackers. [UAT 47/7, Bl. 400']; 16.) Bitte des hans Georg Wolffhardt, Weber, und Cons. zu Ehingen, um Konzession zu einer Kulturmutation. [UAT 47/7, Bl. 400']; 17.) Ablehnung der Bitte des Karl Rall, Schuster, und Cons. zu Ehingen um die Konzession zu einer Kulturmutation wegen Protests der Obrigkeit und der Nachbarn. [UAT 47/7, Bl. 400']; 18.) Bitte der Zehntbeständer zu Dusslingen, Johann Jakob Nicolaus und Cons., um Nachlass des Zehnten wegen Wasserschaden. [UAT 47/7, Bl. 400']; 19.) Eingang eines Berichts aus Neuffen wegen der Weidsache zu Kappishäusern (Kabishausen); Schreiben an den Amtmann Ostertag wegen Vernehmung des zeugen Schäffer ad protocollum. [UAT 47/7, Bl. 401]; 20.) Bitte des Zehntbeständers Michel Schüle jun. zu Renningen um Nachlass des Zehntrests. [UAT 47/7, Bl. 401]; 21.) Ad notitiam: Aufkündigung von 2000 fl von Seiten des Nürtinger Hospitals. [UAT 47/7, Bl. 401]; 22.) Forderung von 5000 fl aus dem Gerhardischen Gefälle-Verkauf nach Eingang einer Bilanz. [UAT 47/7, Bl. 401]; 23.) Indemnisation und Gratifikation des Pfarrers Enslin zu Wolfenhausen (Wolffenhausen) wegen Heuzehnts, Brunnenkosten, Domizialsteuer, Schadens auf den Äckern auf Rottenburger Markung und wegen des Kleezehnts. [UAT 47/7, Bl. 401]; 24.) Bitte des Jacob Friedrich Bronnenmayer um die Konzession zur Einzäunung eines zur Wiese gemachten Ackers. [UAT 47/7, Bl. 401']; 25.) Bitte des Konrad Götz, Zehntbeständer zu Niederhofen, um Abänderung seiner Fruchtpraestation. [UAT 47/7, Bl. 401']; 26.) Bitte der Zehntbeständer zu Wippingen, Spohn und Noll, um Nachlass des Fruchtzehnten. [UAT 47/7, Bl. 401']; 27.) Bitte des Jakob Forstner, Zehntbeständer zu Eningen (Ehningen), um Nachlass wegen mangelnder 10 Schl Hafer; mit einem Bericht des Pflegers Eytel. [UAT 47/7, Bl. 402]; 28.) Bitte des Univ.-Widumbauers Bayer zu Ringingen um Verlängerung einer Anleihe von 450 fl wegen Unfähigkeit zur vollen Rückzahlung seiner Schulden in Höhe von 550 fl. [UAT 47/7, Bl. 402]; 29.) Genehmigung an den Pfleger Kapf zu Ringingen zum Einkauf von Stroh und dergl. in seiner Beamtung wegen Einziehung des Zehnten mit seinen eigenen Pferden. [UAT 47/7, Bl. 402]; 30.) Neuerrichtung eines Ofens im Senaculum auf Kosten der Syndicatur wegen beschädigung des alten Ofens. [UAT 47/7, Bl. 402']; 31.) Dekretierung von 10 fl aus der Syndicatur für den Stiftsmeßner Tiedemann. [UAT 47/7, Bl. 402']
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.