Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass Hans Schenk von Erbach (schenck Hans selig herr zu Erpach) verstorben ist und einen ehelichen minderjährigen Sohn namens Valentin hinterlassen hat. Dieser wird derzeit durch seinen Heidelberger Landschreiber Hans Meyenfisch (Meyfisch) mit Forderungen um ein Lehen und etliche Gülten belangt, wobei die Sache vor dem Heidelberger Hofgericht anhängig ist. Als Landesfürst, ordentlicher Richter und kraft seiner Obrigkeit setzt Kurfürst Philipp daher dem jungen Valentin zu Rechtsvertretern und -beiständen (furweser des kriegs zu orden und curatores ad litem) seine Getreuen Meister Balthasar Mannheimer und Peter Wacker, Keller zu Michelstadt. Beide haben gelobt und geschworen, Valentins Rechtsgeschäfte zum besten Nutzen treu zu handhaben, ihm ganz zu überantworten, was sie rechtlich angewinnen sowie zu handeln, wie es treuen Kuratoren geziemt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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