Kurfürst Philipp von der Pfalz quittiert Bürgermeistern und Rat zu Worms über zum heutigen Tage empfangene 250 Gulden Schirmgeld, die sie zu Weihnachten zu geben verpflichtet waren. Darunter weitere Quittungen und Verschreibungen Kurfürst Philipps von der Pfalz gegenüber Worms über das Schirmgeld: - Notiz, dass denen von Worms am 29.12.1491 (uff dorstag nach dem heilgen wihnacht tag) eine Verschreibung gegeben wurde, wonach sie ihr Schirmgeld 250 Gulden für die Jahre 1491-1494 einbehalten (uffheben) sollen und sie dagegen dem Pfalzgrafen eine Verschreibung (eyn brieff) über 1.000 Gulden gegeben haben. - Quittung vom 24.06.1495 (uff Johannis ewangeliste) über 250 Gulden Schirmgeld, das im Beisein des Hofmeisters und Kanzlers [gestrichen] empfangen worden ist. - Quittung vom 29.12.1496 (uff dorstag nach dem cristag) über 250 Gulden, die im Beisein von Thomas Röder [von Rodeck?] und Johann Kulman (Cuelmans) empfangen worden sind, wobei ersterer die Summe in die fürstliche Kammer auf dem Schloss zu Heidelberg überantwortet hat. - Quittung vom 28.12.1497 (uff der unschuldigen kindlin tag) mit Sekretsiegel Philipps über 250 Gulden Schirmgeld, die die von Worms "in rats botschafft" nach Heidelberg überantwortet haben. Quittung vom 31.12.1498 (uff sant Silvesters tag) mit aufgedrücktem Sekretsiegel Philipps über zu Weihnachten fällige 250 Gulden Schirmgeld, das die von Worms dem pfalzgräflichen Hofmeister Hermann Boos (Bossen) überantwortet haben.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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