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Dolgesheim: Adam Hassel, Einwohner und Gemeinsmann zu Dolgesheim, und seine Ehefrau Cathrina verkaufen an Pfarrherrn, Schultheiss und Kirchengschw...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1592 Juni 4 (1592 Mai 25)
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Original-Pergament mit farbiger Initiale, Siegel des Gerichts (Jacob Weickel, Schultheiss, Rauff Wilhelm, Niclaus Cussan, Niclaus Bissler, Werner Hirstein, Hans Schöffer, Martin Hassell, Schöffen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben vnd geschehen den 25 tag May ... 1592
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Adam Hassel, Einwohner und Gemeinsmann zu Dolgesheim, und seine Ehefrau Cathrina verkaufen an Pfarrherrn, Schultheiss und Kirchengschworene der Pfarrkirche zu Dolgesheim fünf Ort fl. Wiederkaufszins, fällig an Martini, für 25 fl. Landeswährung (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand folgende Eigengüter: ein Dritteil zur Leidenhecken (Angrenzer: Flonhen (?) Gut, Philips Manen Erben), 2 1/2 Viertel zur Leidenshecken (Angrenzer: St. Anna-Altar, Hans Weinheimer), 1/2 Morgen im Sültzweg (Angrenzer: Leonhart Becker, Hans Weinheimer), ein Morgen auff dem Creützberg (Angrenzer: Hauff Wilhelm)
ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.