Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VII
Enthält: Anwesend: Rektor Burckhard, Gerlach, Hafenreffer, Magirus, Planer; 1.) Infolge Beschwerde des Mag. [Johann Baptist] Weiganmejer, Princeps der Stipendiaten, über Johann Konrad Hiemer wegen nicht bezahlter Arztkosten, letzterem anzudrohende Karzerstrafe. [UAT 2/7, Bl. 24]; 2.) Abgehörte Rektoratsrechnung vom Sommersemester des Prorektors Dr. David Magirus. [UAT 2/7, Bl. 24f.]; 3.) Abgehörte Dekanatsrechnung der Theologischen Fakultät vom Mai bis 18. Okt. 1604 des Dr. Matthias Hafenreffer, sowie an den Nachfolger Dr. [Johann Georg] Sigward zu zahlender Rest. [UAT 2/7, Bl. 24' 1.]; 4.) Von Dr. Andreas Planer im Namen des Dr. Sebastian Bloß vorgelegte Dekanatsrechnung für das SS 1604, sowie dem genannten Nachfolger zu erstattender Rest. [UAT 2/7, Bl. 24']; 5.) Von Prorektor [Dr. David Magirus] vorgebrachte Mitteilung des Dr. [Johann] Halbritter über die vorübergehende Anwesenheit des ksl. Rats v. Hornstein bei Ulm und baldige Rückkehr nach Prag. Dr. Leo Weißland zur Übergabe an den Kaiser anzuvertrauende Interzession des Fürsten, Bittschrift und Kredenzschreiben. [UAT 2/7, Bl. 24'f.]; 6.) Von Dr. Michael Ziegler, Dekan der Philosophischen Fakultät, vorgelegte Rechnung für das WS 1603/4, sowie] dem Nachfolger Mag. [Vitus] Müller (Anm. 1) erstatteter Rest. [UAT 2/7, Bl. 25]; 7.) Dem Dekan Mag. [Vitus] Müller bewilligte Fruchtaufbewahrung für die Burse außerhalb des Artistenfakultätshauses und entsprechende Anweisung für den Synd. [Mag. Johann Konrad Essich]. (Contuberniumsökonom [Johann Kegel]) [UAT 2/7, Bl. 25f.]; 8.) Von Dr. Johann Halbritter, Dekan der Juristischen Fakultät, vorgelegte Rechnung für das SS 1604, sowie seinem Nachfolger Dr. [Matthäus] Harpprecht zu erstattender Rest. [UAT 2/7, Bl. 25']; Anm. 1: Conrad, S. 139.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.