Der Ulmer Bürger und Holzschuhmacher Andreas ("Endresz") Martin hat von Guardian und Konvent des Franziskanerkloster ("dez gotzhuses zu/e/ den Barfu/e/ssen") in Ulm [abgegangen, Bereich westlicher Münsterplatz, Lagerbuch Nr. 150] ein Haus mit zugehöriger Hofstatt in Ulm Auf der Breite ("Braitin") [heute Breite Gasse] zwischen den Häusern des Friedrich Jakob und der Lamparterin zu Zinslehen erhalten. Er verpflichtet sich, ihnen davon jedes Jahr 5 rheinische Gulden als Erstzins zu entrichten, und zwar die Hälfte an Weihnachten und die andere Hälfte am 24. Juni ("vff sant Johanns tag ze sunwenden"). Er und seine Erben haben das Recht, den Zins abzulösen, wobei sie für jeden Gulden Zins 20 rheinische Gulden entrichten sollen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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