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[Friedrich von Romrod] Abt von Fulda, und [Reinhard von
Boyneburg-Holstein,] Abt von Hersfeld, bekunden für sich und für Tilo
[...], dass nachdem ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1381-1390
[1387-1389 August 10]
Ausfertigung, Pergament, Siegel ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben nach Crist geburte [...] und achtzigisten iare an sente laurentii tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: [Friedrich von Romrod] Abt von Fulda, und [Reinhard von Boyneburg-Holstein,] Abt von Hersfeld, bekunden für sich und für Tilo [...], dass nachdem [sie] von Tilo von Falkenberg (falkinberge), Wiedekind Holzsadel (Holtusatel), [...], Werner von Borken (Borgken) und seinen Brüdern und Helfern beraubt und beschädigt worden sind ein zweijähriger Friedensschluss vereinbart worden ist. Beide Seiten haben sich an den Frieden zu halten. Zugefügte Schäden soll jede Seite selbst tragen (uff iegliche syten iglicher sinen schaden selbis trage). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich von Romrod, Abt von Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard von Boyneburg-Holstein, Abt von Hersfeld mit den übrigen Beteiligten
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, S. 366, Nr. DC
Urkunde aus Bucheinband abgelöst (Repertorium R 59), die Seiten rechts und links abgeschnitten.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.