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Protokolle der Sitzungen von Senat und Abteilung für die bildenden Künste
Preußische Akademie der Künste >> 03. Senatoren >> 03.2. Protokolle der Sitzungen des Senats, der Mitglieder und der Gesamtakademie
1933 - 1937
Enthält: Teilnehmer an den folgenden Sitzungen in wechselnder Zusammensetzung: Alexander Amersdorffer, Rudolf Belling, Fritz Bräuning, Ludwig Dettmann, Franz Eichhorst, Philipp Franck, Wilhelm Gerstel, Albert Geßner, Ludwig Gies, Eberhard Hanfstaengl, Hans Herrmann, Hans Hertlein, Karl Hofer, Hermann Hosaeus, Hermann Jansen, Arthur Kampf, Alexander Kanoldt, Fritz Klimsch, Georg Kolbe, August Kraus, Otto Kümmel, Max Kutschmann, Hugo Lederer, Hans Meid, Ludwig Manzel, Ludwig Mies van der Rohe, Bruno Paul, Max Pechstein, Ernst Pfannschmidt, Paul Plontke, Hans Poelzig, Hans Purrmann, Edwin Scharff, Richard Scheibe, Paul Schultze-Naumburg, Georg Schumann, Raffael Schuster-Woldan, Schwarz, Wolfgang v. Staa, Constantin Starck, Georg Steinmetz, Heinrich Straumer, Heinrich Tessenow. Senat: 9. Aug. 1933: Diskussion über die Besetzung der freien Meisteratelier-Vorsteherstellen; geplante Besetzung des Meisterateliers für Bildhauerei durch das Ministerium mit Edwin Scharff, dessen Beurlaubung als Lehrer an den Vereinigten Staatsschulen; Ausstellung von Cornelius-Kartons in der Akademie in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie (Bl. 141f.). 30. Okt. 1933: Vorschlag für den Staatlichen Ehrensold: Pfannschmidt; Vorschläge für die Besetzung der Meisterateliers: Klimsch für Bildhauerei, Hofer, Pechstein, Heckel, Jaeckel, Schmidt-Rottluff, Pfannschmidt und Dettmann für Malerei, Dettmann, Pechstein und Meid für Graphik; Entschuldigungsschreiben von Geßner (Bl. 134-140). 18. Juli 1934: Bewerbungen um einen Studienaufenthalt in der Deutschen Akademie in Rom (Villa Massimo), in erster Linie vorgeschlagen: als Stipendiaten die Maler Otto Geigenberger, Carl Mense, Elisabeth Voigt, Kurt Weinhold, die Bildhauer Thomas Myrteck, Rudolf Leptien, Toni Stadler, als Studiengäste die Maler Wilhelm Schnarrenberger und Augusta v. Zitzewitz und die Bildhauerin Gräfin Bernstorff, Vorschläge für die Ateliers der Akademie: als Stipendiaten Geigenberger, Voigt und Myrteck, als Studiengäste Schnarrenberger und v. Zitzewitz; Anlagen: Bewerberlisten, Schreiben von Schumann (Bl. 116-121). 3. Dez. 1934: Einführung von Otto Kümmel in den Senat; Ausstellungspläne für 1935: Adolph Menzel, Polnische Kunst, Münchener Kunst, Ausstellung der Staatlichen Bildstelle zum Thema Nürnberg [Das alte Nürnberg], Akademie-Ausstellung, Wettbewerbsarbeiten zum Großen Staatspreis; Diskussion verschiedener Ausstellungsprojekte für 1936/37; Bekanntgabe der neuen Satzungen für den Beirat der Nationalgalerie; Diskussion über Entwürfe Ludwig Cauers für den Chor des Doms zu Speyer; Entschuldigungsschreiben von Dettmann (Bl. 112-115). 24. Apr. 1935: Wiederbesetzung der Stelle des Vorstehers des Meisterateliers für Bildhauerei, Antrag an das Ministerium auf Verlängerung der Amtszeit von Klimsch, Vorschläge für die Neubesetzung: Richard Scheibe, Wilhelm Gerstel, Fritz Röll; Ausstellung der Hanauer Staatlichen Fachschule für Edelmetallindustrie; Antrag auf Gewährung freien Eintritts für Mitglieder der Reichskammer der bildenden Künste bei Akademieausstellungen; Planung eines Museums deutscher Romantiker in Olevano; Überweisung eines Teils der Einnahmen aus der Menzel-Ausstellung an die Nationalgalerie; Bekanntgabe des Ministerialerlasses zur Berufung neuer Mitglieder des Beirats der Nationalgalerie; Amtsverschwiegenheit für die Teilnehmer der Sitzung (Bl. 87-89). 13. Juni 1935: Antrag zur Heraufsetzung der Altersgrenze für Architekten bei Bewerbungen um den Großen Staatspreis, Verfahrensänderungen für eingesandte Entwürfe; Ausstellungsvorhaben: Badische Kunstausstellung, Ausstellung deutscher Goldschmiedekunst in Zusammenarbeit mit der Generalverwaltung der Staatlichen Museen und der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst; Entschuldigungsschreiben von Pechstein (Bl. 83-86). 27. Juni 1935: Bewerbungen um einen Studienaufenthalt in der Deutschen Akademie in Rom (Villa Massimo) (32 Maler, sieben Bildhauer); Befürwortungen in erster Linie für die Maler Hans Fischer, Carl Schneiders, Magnus Zeller, die Bildhauer Philipp Flettner und Fritz Schwarzbeck, für Akademieateliers vorgeschlagen: Robert Stieler (Staatspreisträger), Philipp Flettner, Hans Fischer, Carl Schneiders, Magnus Zeller; Protokoll-Abschrift (Bl. 75f., 78-81). 29. Jan. 1936: Einführung von Richard Scheibe in den Senat; Verbleiben des Meisteratelier-Vorstehers Klimsch im Senat; Diskussion über Vorschläge zur Wiederbesetzung zweier Meisterateliers für Architektur, Vorschlagsliste: Bonatz, Jost, Baumgarten, Tessenow, Abel, Werner March; Ausstellungen anläßlich des 150jährigen Ausstellungsjubiläums der Akademie: "Malerei und Graphik von 1786 bis zur Gegenwart" und "Berliner Bildhauerkunst von Schlüter bis zur Gegenwart"; Neugestaltung der Akademie-Medaille für besondere Leistungen preußischer Kunsthochschüler, für Entwürfe vorgeschlagen: Klimsch, Scheibe und Belling; gesellschaftliche Veranstaltung der Akademie mit Musik von Widor, Sinding und Sibelius (Bl. 41-44). 23. Apr. 1936: Beschluß zur Beibehaltung des Meisterateliers für Malerei, Vorschlag zur Umwandlung eines Meisterateliers für Architektur in ein Atelier für Kunsthandwerk, Diskussion über die Altersgrenze; Vorschlag für die Wiederbesetzung des Meisterateliers für Malerei: Jaeckel und Plontke; Diskussion über den Ministerialerlaß betr. Anerkennung der ausserpreußischen Lehranstalten für die bildenden Künste als Hochschulen, Beschlußfassung zu einzelnen Punkten; Beschluß zur Förderung der Zusammenarbeit der verschiedenen Hochschulen durch die Veranstaltung von Direktorenkonferenzen; Anlagen: Text von Geßner zur "Festsetzung von Mindestanforderungen bei den Hochschulen d. b. K.", Protokoll-Abschrift (Bl. 19-39). 18. Juni 1936: Gedenken an Poelzig; erneute Beratung über die Wiederbesetzung des Meisterateliers für Malerei, Erweiterung der Vorschlagsliste: Eichhorst, erneute Diskussion über die Altersgrenze für Meisteratelier-Vorsteher; Ausstellungsprojekte: Dresdner Kunst (mit retrospektiver Abteilung der letzten hundert Jahre), Termin für die Ausstellung deutscher Goldschmiedekunst; Anregung von Alexander Philadelpheus (Direktor des Nationalmuseums in Athen) zur Entsendung deutscher Bildhauer nach Griechenland ("Athen-Preis"), Beschlüsse zu Finanzierung und Vergabemodalitäten; Anfrage der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst; Entschuldigungsschreiben von Jansen (Bl. 14-18). 16. Juli 1936: Bewerbungen um einen Studienaufenthalt in der Deutschen Akademie in Rom (Villa Massimo), in erster Linie vorgeschlagen: die Maler und Graphiker Peter Förster, Rudolf Riester, Jean Paul Schmitz, Hugo Peschel, Edgar Ende und die Bildhauer Toni Fiedler, Michael Schoberth, Emil Krieger, Bartholomäus Marks; Wahl des Bildhauers Kasper für den Athen-Preis; Anlagen: Protokoll-Abschrift, Entschuldigungsschreiben von Kümmel (Bl. 7-13). 11. Sept. 1936: Einführung von Heinrich Tessenow in den Senat; Benennung von deutschen Künstlern für die Türkische Kunstakademie in Istanbul, Vorschläge für die Besetzung der Direktorenstelle: Carl G. Bensel, Martin Elsaesser und Ludwig Mies van der Rohe, für die Besetzung von zwei Lehrerstellen: die Maler Klaus Richter, Stübner und Schmock, die Bildhauer Rudolf Belling, Arno Breker, Gerhard Marcks; Finanzierung des Athen-Preises; Entschuldigungsschreiben von Hanfstaengl (Bl. 3-6). Senat und Abteilung: 3. Jan. 1934: Großer Staatspreis 1933 für Maler (75 Kandidaten) und Bildhauer (25); 1. Preis: Maler Hans List, Prämien für die Bildhauer Ernst Balz, Rudolf Leptien und Hanna Cauer; Stimmzettel; Anlage: Erklärung von Kritikern der neuen Satzung zu deren Teilnahme an der Staatspreis-Verleihung; Entschuldigungsschreiben von Bruno Paul (Bl. 124-133). 7. Jan. 1935: Einführung von Max Zaeper als Vorsteher eines Meisterateliers für Malerei und als neues Senatsmitglied; Großer Staatspreis 1934 für Bildhauer (30 Kandidaten) und Architekten (19): 1. Preis für Architekten nicht vergeben, Prämien für Walter Bangert und Jürgen Siebrecht; 1. Preis: Bildhauer Robert Stieler; Bekanntgabe der Ernennung von Kolbe, Farenholtz und Kanoldt zu Mitgliedern des Beirats der Nationalgalerie, als Akademievertreter vorgeschlagen: Kampf; Anlagen: Bewerberlisten, Stimmzettel, Protokoll-Abschrift, Entschuldigungsschreiben von Schultze-Naumburg, Hosaeus und Bruno Paul (Bl. 90-111). 16. Dez. 1935: Begrüßung von Richard Scheibe als neues Senatsmitglied; Großer Staatspreis 1935 für Maler (72 Kandidaten) 1. Preis: Carl Schneiders; Anlagen: Stimmzettel, Protokoll-Abschriften, Bewerberlisten, Entschuldigungsschreiben von Bruno Paul, Schultze-Naumburg und Steinmetz (Bl. 49-74). 27. Jan. 1936: Großer Staatspreis 1935 für Architekten (32 Kandidaten): 1. Preis: Erich Hermann Bockemühl; Entschuldigungsschreiben von Schultze-Naumburg (Bl. 45-48). Enth. u.a.: Übersicht über die dem Kultusministerium übermittelten Abschriften der Sitzungsprotokolle der Abteilungen (Bl. 40, 77, 122f.). Entschuldigungsschreiben von Kanoldt (Bl. 143), Jaeckel (Bl. 82), Jansen und Bruno Paul (Bl. 1f.).
143 Bl. Microfilm/-fiche: 1227
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - P 2 - Bd. 6
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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