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Beziehungen zu Bayern
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 175 Kreisregierung Ellwangen
Kreisregierung Ellwangen >> 2. Adel >> 2.3 Beziehungen zu Baden und Bayern
(1809), 1817-1821
Enthält: Reise des bayerischen Königs über Crailsheim, Hall, Öhringen, Heilbronn nach Baden (1818); Naturalienbesoldung des Pfarrers in Leukershausen seitens des Hospitals in Dinkelsbühl; Steuer- und Kriegskostenausstände einiger bayerischen Untertanen zu Höttingen (Hettingen) und Tiefenthal von ihren auf der Markung Bernsfelden liegenden Grundstücken; bayerische Administration der Pfarrkirchenpflege zu Dalkingen und der Kapellenpflege zu Weiler; Dominikalsteueranforderung des Rentamts Nördlingen an die Armenverwaltung Ellwangen; Kapital- und Zinsforderung der Heiligenpflege zu Tannhausen an Johannes Sauer in Villenbach; Jagdrecht auswärtiger Souveräns im Königreich Württemberg sowie der Krone Württembergs in ausländischen Gebieten; Grundbeschreibungen der Hospitalpflege Nördlingen über ihre Gefälle in Württemberg; Gebühren für Auszüge aus bayerischen Kirchenbüchern; rückständige, von der Krone Bayerns niedergeschlagene Zinsen der vormaligen Reichsstadt Dinkelsbühl zur Stiftungspflege Leukershausen; Ansprüche des bayerischen Rentamts Lauingen auf verschiedene württ. Gefälle auf den bayerischen Markungen Bachhagel und Staufen; Sportelforderungen des bayerischen Landgerichts Feuchtwangen an württ. Untertanen in den Oberämtern Crailsheim, Gerabronn und Öhringen; Beschwerde der Güterbesitzer Johann Georg Neidlein und Georg Andreas Neid zu Hengstfeld wegen Bezahlung der Steuern von ihren auf der bayerischen Markung Grimmschwinden liegenden Gütern an diese Gemeinde; Steuerzahlung der Hospital- und Armenverwaltung Ellwangen von den hospitalischen Zehnten zu Appetshofen und Hohenaltheim an das bayerische Rentamt Nördlingen.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.