Georg Madlener, Landammann beider Gerichte Rankweil und Sulz, Hans Stürn zu der Altenstatt und Thoman Walser zu Götzis, Alt Landammänner, bekennen für sich und die gemeine Landschaft: Vor Zeiten haben die Flüsse Frutz und Früdisch (=Frödisch) zwischen Rankweil und Sulz durch Wassergüsse den Reisenden Gefahr und Schaden gebracht. Die Landschaft der Gerichte hat daher mit Zustimmung ihres Vogts, des Grafen Kaspar von Hohenems, Vogt der Herrschaften Feldkirch und Neuburg am Rhein, und der Amtleute der Herrschaft Feldkirch eine Brücke über die genannten Flüsse gebaut. Als Zuschuß für die Baukosten hat Georg [Wegelin], Abt von Weingarten, durch seinen Rat und Landvogt der Herrschaft Blumenegg, Johann Rudolf von der Halden, den Baumeistern des Brückenbaus Cornelius Bernhart von Sulz und Adam Spalt von Weiler 100 fl rh gegeben, wofür die Aussteller namens der gemeinen Landschaft versprechen, von den Leuten des Klosters Weingarten keinen Zoll oder Wegegeld zu erheben.