Urteilsbrief an Bürgermeister und Rat der Stadt Dinckelspuhel in der durch Schiedsspruch A) an sie gewiesenen Sache zwischen Albrecht v. Gebsatel, Deutschordenskomtur zu Mergentheim, einer- und den Brüdern Peter und Jakob v. Espelbach andererseits wegen der Summen, die der verstorbene Vater der letzteren den Heiligenpflegern zu Weidelbach, dem Pfarrer zu Halspach und den Heiligenpflegern ebenda vorenthalten hat. Darnach sollen, nachdem die Heiligenpfleger und der Pfarrer ihre Klagsbehauptung mit Eideshelfern beschworen haben, die betreffenden Summen (12, 39 und 16 fl) an der Summe abgezogen werden, welche die Brüder von dem Komtur, der zugleich Lehenherr der Kirchen zu Weidelbach und Halspach ist, auf Grund der eingangs erwähnten Schiedsspruch zu fordern haben. - Schiedsleute ad A: Simon v. Leonrod, Deutschordenskomtur zu Ulm und Hailtprunne, Hans v. Gemingen. - Fürsprech der Kläger: Seitz Berlin, Altbürgermeisters in Dinkelspu{e}hel. - Bevollmächtigte des Peter v. Espelbach: sein Bruder und Konrad Kurz. - Fürsprech der Brüder v. Espelbach: Hans Aur, Ratsbürger zu Dinkelspu{e}hel. - Genannt: Endres Hofmaister, Deutschordensvogt zu Dinkelspu{e}hel. - Scheinbote der Brüder v. Espelbach: Heinrich v. Gerawe. - Heiligenpfleger von Weidelbach: Heinz Clingenmann von Zwerchemberg, Fritz Müller von Weidelbach. - Eideshelfer derselben: Hans Weber, Heinz Schmid, Uln Lynenschedel, alle drei von Weydelbach, Hans Müller von Zwerchenberg, Hans Dörs von Meckenhoue, Hans Weick von Ro{e}tendorff. - Pfarrer zu Halspach: Herr Michael Höfer, dessen Eideshelfer sind Contz Saurpaur von Haslach, Contz Ammon, Contz Nu{e}remberger, Spa{e}tchuntz, Beckenhans, Peter Odkalb, alle von Halspach. - Heiligenpfleger zu Halspach: Hans Briger zu Haslach, Hans Wunnhart von Halspach. - Eideshelfer derselben: Endres Vischer, Bernendres, Jakob Diettrich, Fritz Hofmann, alle von Halspach, Schaffe Linhard von Waldegk, Wilhelm Hofmann von Haslach. - Siegler: die Stadt Dinkelsbühl

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Staatsarchiv Nürnberg
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