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Korrespondenzen zu Vostell
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A004_V_013
A004 Galerie Inge Baecker
Galerie Inge Baecker
1983-1992
Die Akte enthält die Korrespondenz der Galerie Baecker zu Wolf Vostell bezüglich von Ausstellungen, Werke, Lieferscheine, Verträge und Verkäufe in den Jahren 1983 bis 1992.
Im Einzelnen: Verträge mit oder von Galerie Baecker, Transportverträge, schwarz-weiße Werkopien, sieben DIA 4 schwarz-weiß Kopien der Documenta 8 sowie fünf schwarz-weiße Photographien mit der Aufführung eines Theaterstücks, welches mit Vostells Werke ausgestattet wurde (Dez. 1990; Schauspiel Essen), Preislisten (mit Verkaufs- und Versicherungspreisen), Kunsttransporte; Korrespondenz mit dem Kunstkritikerverband (Jan. - Mai 1983) hinsichtlich des UNESCO-Projektes zur Erstellung einer Diapositivsammlung mit Werken der wichtigsten zeitgenössischen deutschen Künstler (Baselitz, Beuys, Darboven, Graubner, Penck, Polke, Richter, Rückriem, Uecker und Vostell); Schriftverkehr mit Dr. Schneckenburger (No. 1986- Feb. 1987) hinsichtlich der Documenta 8 in Kassel: Absage.
Desweiteren enthält die Akte ein Text mit dem Titel "Ich bin ein Sender, ich strahle aus! Fluxus-Demonstration in der Galerie Block" geschrieben von Wolf Vostell zum Thema Joseph Beuys und dessen Happenings. Der Text war für den Tagesspiegel gedacht (4 Kopien; 12.09.1989), wurde jedoch nicht veröffentlicht, da Vostell aus Rücksichtsnahme gegenüber Beuys hierzu letztendlich keine Genehmigung erteilt hat. Ferner enthält die Akte ein Curriculum Vitae von Yago David Vostell (Vostell Sohn mit Mercedes Olivenza: Fotograf, Regisseur und Drehbuchautor). ) sowie farbliche Kopien einiger seiner Arbeiten aus dem Jahr 1989.
enthält Ausstellungen und Kunstmessen:
Beteiligung Vostells an der Art Cologne (14. - 20. 11. 1985): Transport von 16 Werke sowie einiger Collagen von Vostell aus Madrid, Hamburg, Bochum und Berlin nach Köln;
Ausstellung Wolf Vostells im Musée d'Art Moderne de Strasbourg, Chateau de Rohan (Ende 1985). Erhalten: Die Werk- und Preisliste der ausgestellten Werke sind ebenfalls enthalten. Der Transport erfolgte am 22.11.1985. Korrespondenz und Ausleihanfragen;
Nov. 1986: Ausstellung im Kölner Kunstverein. Leihgabebescheinigung und Anlage zum Leihvertrag mit einer Werk- und Preisliste der ausgestellten Werke;
Ausstellung W. Vostell in der Wewerka Gallery in Hannover: Eröffnung am 19. Okt. 1986;
Ausstellung "Zeitzeichen - Stationen bildender Kunst in Nordrhein-Westfallen". Leihgabe der Werke Vostells von Galerie Baecker für die Ausstellungsorte Leipzig (10.11.1989 - 10.01.1990) und Duisburg (30.01.1990 - 25.03.1990);
Beteiligung an der internationalen Kunstmesse Hamburg (13. - 18.09.1989). Galerie Baecker stellt u.a. Wolf Vostell, Howaard Kanowitz, Bernard Schultze, Dieter Rot aus. Die Preisliste der Werke Vostells ist hierbei enthalten;
Wolf Vostell Retrospektive '92. Hierzu der Schriftverkehr und Pressearbeit der Galerie Baecker mit: WDR Fernsehen, ARD Redaktion Tagesthemen Inland, ZDF Redaktion "Aspekte", Hessischer Rundfunk Redaktion Titel, Thesen Temperamente, Pro GmbH;
Ausstellung für das Postmuseum in Frankfurt in Zusammenarbeit mit Kaspar König, Peter Weibel, Edith Decker, Thomas Werner. Titel: "Das Verschwinden der Ferne". Dauer: 02.10.1990 - 13.01.1991. Thema: wie wirkt sich Kommunikationstechnologie auf die Kunst auswirkt. Es wurde vorgeschlagen, Vostell mit der Arbeit "Automatischer Anrufbeantworter" zu vertreten. Da diese Arbeit in Privatbesitz befindlich ist, schlägt I. Baecker die Arbeit "Die Steine" stattdessen vor. An dieser Stelle endet das Schriftverkehr;
De-coll/age Aktion mit Wolf Vostell am 04.06.1991 um 19 Uhr in der Galerie Michael (Darmstadt). Das in Folge dessen entstandene Bild mit den vorab abgesprochenen Dimensionen von 280 x 180 cm wird von Galerie Michael gekauft. Der Vertragsbedingungen hierzu wurden im Voraus schriftlich geregelt. Die Galerie Michael verpflichtet sich, dem Künstler die Arbeit, welche dem Wert von 72 000,- DM entsprechen soll abzukaufen und ihm stattdessen kein Honorar zu zahlen.
enthält Galerien, Kunsthändler:
Michael J. Wewerka Gallery (Berlin/ Hannover/ Malpartita de Caceres); Galerie Nawrock (Köln); Galerie Block; Thomas Poller (Frankfurth am Main); Galerie Neher (Essen)
enthält Institutionen:
Sekretariat für Gemeinsame Kulturarbeit der Städte Bochum, Köln, Dortmund, Duisburg, Krefeld u.a.; AICA (Internationaler Kunstkritikerverband/ Association internationale des critiques d'art); Ministère de la Culture (Bretagne); Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Essen
enthält Museen, Kunstvereine:
Musée d'Art Moderne de Strasbourg; Tate Gallery (London); Kölnischer Kunstverein; Kunsthalle Bremen (Dr. S. Salzmann); Museum Moderner Kunst (Lichtenstein; Wien); Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Bonn); Schloss Mosbroich/ Städtisches Museum Leverkusen; Centre George Pompidou; Museum Schloss Moyland
enthält Sammler:
Chatel, Françoise (Rennes/ Frankreich); von Gottberg, Dagmar (Hamburg); de la Bruguera, Carlos, Hartmut Stoecker (München/ Bañolas); Klinker, Helmut (Bochum); Steinrücke, Bernhard (Deutsche Bank, Düsseldorf); Rhode, Werner (Berlin); Ludwig, Dr. Peter (Aachen)
darin sonstige Personen/Körperschaften:
Kaspar König, Peter Weibel; Dr. Gohr (Museum Ludwig, Aachen), Thomas Strauß (Köln); Lajos Németh (Budapest); R. Pauls (Riga/ Lettland); Dr. Schneckenburger, Manfred (Documenta 8, Kassel)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.