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Korrespondenz von Johann Wilhelm Ludwig Gleim an Unbekannt
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HHI.Handschriftenabteilung-I Handschriftenabteilung I
Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
24.05.1757
"...Da des Herrn Domdechanten Freyherrn Spiegels zum Diesenberg Hochwürden nach der Königl. Armee in Böhmen so eben abgehen wollen..., und ich durch einen Zufall verhindert werde, die mir angebotene Gesellschaft auf dieser Reise anzunehmen,...so kan ich nicht unterlassen, noch diese zwo Zeilen mitzugeben...Daß Herr Ewald bey seiner Durchreise nach London mich besuchet,...davon werde ich ein ander Mahl zu melden die Ehre haben, und nehme mir noch die Freyheit, das zweyte Buch derer Fabeln beyzufügen, von derer Erstem mir Herr Ewald die schmeichelhafte Versicherung gegeben, daß es Ew. Hochwohlgebohren nicht mißfallen hätte! Ein zwotes Exemplar ist für einen etwanigen Musenfreund ,dem es unter den Canonen von Prag nicht zuwieder seyn möchte, einen Besuch von einer schüchternen Muse zu bekommen..."
4
1 eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Doppeöblatt, 4 beschriebene Seiten
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.