Graf Albrecht VIII. von Lindow-Ruppin, Hauptmann der Markgrafschaft
Brandenburg, bestätigt die ausschließliche Fuhr von Lüneburger Salz durch
dessen Herrschaftsgebiet im Beisein von Otto Gladow, Pfarrer zu Neu Ruppin,
Otto van Alem, Peter Cziten, Kerstan Quast, Claus van Alem, Tileke van Melow
und Stillenttin Crocheren. Strafandrohungen und Festsetzung von
zuwiderhandelnden Kaufleuten erfolgen bei der Fuhr fremden Salzes zu den
Hansestädten Hamburg, Lübeck, Wismar und Rostock. Hintergrund der Urkunde ist
der Streit um zurückgehaltene Renten aus der Lüneburger Sülze zwischen den
Sülzbegüterten in der Grafschaft Lindow-Ruppin und der Stadt
Lüneburg.